Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus kalmii
Auch bekannt als: Bromus kalmii
An ihrer stattlichen Statur und den breiten Blättern lässt sich die Kalmia-Trespe (Bromus kalmii) sofort erkennen. In deinem Garten sorgt sie mit einer Höhe von genau 1.09 m für Struktur und eine natürliche Dynamik. Da sie sehr leichte Samen bildet, nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung und besiedelt so geschickt freie Nischen. Vögel wie die Goldammer (Emberiza citrinella) schätzen die Samenstände in der kalten Jahreszeit als wichtige Futterquelle. Mit diesem Gras bringst du die Ruhe einer naturnahen Wiese direkt in dein Beet. Hast du schon einen sonnigen Platz für diese grazile Schönheit reserviert?
Stattliche 1.09 Meter Eleganz: Ein strukturstarkes Gras als natürliche Futterquelle.
Obwohl für diese spezifische Trespe keine direkten Bestäubungsdaten für Insekten vorliegen, ist ihr ökologischer Wert für die Avifauna (Vogelwelt) bedeutend. Die leichten Samen dienen Vögeln wie dem Stieglitz (Carduelis carduelis) als Nahrung. Durch die breite Blattfläche von 569.9 mm² bietet das Gras zudem einen geschützten Rückzugsort und ein Mikroklima für bodennah lebende Laufkäfer (Carabidae). Als Strukturgeber in der kalten Jahreszeit fungieren die Halme als Überwinterungshilfe für verschiedene Kleinstlebewesen. Die Windausbreitung der Diasporen (Samen) ermöglicht es der Pflanze, sich ohne menschliches Zutun im Garten zu vernetzen.
Bitte beachte, dass die Kalmia-Trespe als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Blattränder können scharfkantig sein, was bei unvorsichtiger Handhabung zu kleinen Schnittverletzungen führen kann. Zudem können die Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen) bei Haustieren im Fell hängen bleiben oder Reizungen verursachen. Trage bei Rückschnittarbeiten am besten Gartenhandschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.086 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort : Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise auf eher magerem, gut durchlässigem Boden.
Pflanzzeit : Setze das Gras im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe : Plane ausreichend Platz ein, da die Pflanze genau 1.09 m hoch wird.
Boden : Der Boden sollte nicht zu nährstoffreich sein; bei schwerer Erde hilft das Einmischen von Sand als Drainage (Wasserabzug).
Pflege : Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Frühjahr zurück, um Überwinterungsgäste zu schützen.
Vermehrung : Die Pflanze erhält sich durch Selbstaussaat über den Wind.
Gute Partnerin : Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen trockenen Standorte liebt und mit ihren purpurnen Blüten einen schönen Kontrast zum Grün des Grases bildet.
Die Kalmia-Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst lichte Wälder und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie meist auf kalkhaltigen Böden gedeiht. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre ungewöhnlich breiten Blattspreiten aus, deren Blattfläche etwa 569.9 mm² beträgt. Als nicht verholztes Gras bleibt sie den Winter über krautig, behält aber durch ihre Halme lange eine aufrechte Struktur. Die Ausbreitung erfolgt über sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die lediglich etwa 2.17 mg wiegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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