Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus lepidus
Auch bekannt als: Bromus lepidus
38
Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Zierliche Trespe (Bromus lepidus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren namensgebenden, besonders filigranen Ährchen und dem lockeren Wuchs bringt sie eine feine Struktur in Dein Gartenbeet. Für die Tierwelt ist sie ein echter Gewinn, da sie als wichtige Futterquelle für Schmetterlinge wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbbunten Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) dient. Als heimisches Süßgras ist sie bestens an unsere Bedingungen angepasst und kommt auch mit trockeneren Phasen gut zurecht. Wenn Du ein Fan von naturnahen Wiesenflächen bist, ist dieses Gras eine wunderbare Bereicherung für Dich.
Filigrane Eleganz für Dickkopffalter: Das zarte Gras für sonnige Kalkgärten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wertvolle Lebensgrundlage für spezialisierte Falter. Besonders Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren von den Beständen. Auch für den seltenen Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) sowie mediterrane Gäste wie den Dunklen Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) ist sie eine wichtige Ressource. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Bodenpilzen, der sogenannten arbuskulären Mykorrhiza (AM), was ihre Nährstoffaufnahme verbessert. Ihre leichten Samen dienen zudem als Nahrung für Vögel in der kargen Jahreszeit.
Bitte beachte, dass die Zierliche Trespe (Bromus lepidus) offiziell als nicht kindersicher eingestuft wird. Das liegt vor allem an den feinen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Ährchen) und den Halmkanten, die beim unvorsichtigen Greifen oder Spielen zu kleinen Schnitten oder Hautreizungen führen können. Es empfiehlt sich, das Gras eher im mittleren Beetbereich und nicht direkt am Spielweg zu platzieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.7 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz für das Gras (Ellenberg Licht 8: mindestens 6 Stunden direkte Sonne).
Der Boden sollte frisch bis mäßig trocken sein (Ellenberg Feuchte 4).
Ein normaler Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal (Mittelzehrer).
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 7).
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 25 bis 30 cm ein, damit sich die Halme frei entfalten können.
Ein Rückschnitt ist erst im zeitigen Frühjahr nötig; die vertrockneten Halme dienen im Winter als natürlicher Schutz.
Die Pflanze vermehrt sich über leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten wie Samen) selbstständig durch Wind.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er liebt die gleichen sonnigen Kalkstandorte und setzt einen tollen farblichen Kontrast zum feinen Grün des Grases.
Die Zierliche Trespe (Bromus lepidus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits in der Antike oder im Mittelalter eingeführt wurde) heimisch. Sie bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Gebiete) und wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Böden. Mit einer Wuchshöhe von 0.7 m bleibt sie moderat groß und bildet keine Verholzungen aus. Ihre Blätter sind breitblättrig und weich, was sie von vielen härteren Gräsern unterscheidet. In der Roten Liste Deutschlands wird sie unter der Kategorie D geführt, was auf eine lückenhafte Datenlage hinweist.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →