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Bromus racemosus subsp. racemosus
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An ihren lockeren, oft leicht überhängenden Rispen (verzweigte Blütenstände) lässt sich die Trauben-Trespe sofort erkennen. Dieses heimische Gras ist ein wertvoller Bestandteil feuchter Wiesen und in der freien Natur leider selten geworden, weshalb sie auf der Roten Liste steht (Status 3: gefährdet). In deinem Garten bringt sie Natürlichkeit an Stellen, die etwas feuchter bleiben. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) ist sie tief in unserer Landschaft verwurzelt. Mit ihrer gezielten Ansiedlung leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen feuchten, sonnigen Platz hast, ist dieses Gras die richtige Wahl für dich.
Rarität für Feuchtstellen: Schütze die gefährdete Trauben-Trespe im eigenen Garten.
Die Trauben-Trespe ist eine ökologisch wertvolle Art, die in der modernen Agrarlandschaft immer seltener wird. Ihre Samen sind mit einem Gewicht von etwa 4,62 mg sehr leicht und werden über den Wind (Anemochorie) oder über weitere Strecken verbreitet. Obwohl spezifische Daten zu Blütenbesuchern fehlen, dienen Gräser wie diese als wichtige Strukturgeber in Feuchtwiesen-Biotopen. Sie bietet Schutz und Deckung für bodennah lebende Kleintiere und Insekten. Die breite Blattfläche trägt zur Mikroklimaverbesserung durch Verdunstung bei. Durch die Integration in den Garten förderst du eine gefährdete heimische Art, die den genetischen Pool unserer regionalen Flora stärkt. In einem naturnahen Garten übernimmt sie die Funktion einer Pufferpflanze an Teichrändern oder Gräben.
Die Trauben-Trespe wird in den vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft, was bei vielen Gräsern an den rauen Halmen oder scharfkantigen Blatträndern liegen kann. Giftige Inhaltsstoffe sind für Menschen und Haustiere nicht bekannt. Dennoch sollte sie nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für Kleinkinder gepflanzt werden. Beim Rückschnitt im Frühjahr ist das Tragen von Gartenhandschuhen ratsam, um kleine Schnittverletzungen an den Händen zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,607 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Trauben-Trespe (Bromus racemosus subsp. racemosus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen. Ihr natürlicher Lebensraum sind vor allem wechselfeuchte Wiesen und Flussauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre unbehaarten Scheiden und die charakteristische Wuchshöhe von genau 0.61 m aus. Die breiten Blätter (Blattfläche ca. 2424 mm²) sind typisch für Gräser, die an hellen Standorten wachsen. Als Lichtpflanze ist sie auf offene, sonnige Flächen angewiesen, um ihre Samen erfolgreich auszubilden.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.