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Buglossoides incrassata subsp. splitgerberi
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Auch bekannt als: Buglossoides incrassata subsp. splitgerberi
Unverwechselbar ist Splitgerbers Dickstielige Rindszunge durch ihre intensiv gefärbten Blüten und die namensgebenden, auffällig verdickten Blütenstiele. Mit dieser Pflanze holst du dir eine echte Rarität in den Garten, die auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist. Da sie ein Archäophyt ist – also eine Art, die bereits vor langer Zeit durch den Menschen zu uns kam –, bewahrst du mit ihr ein wertvolles Stück unserer alten Kulturlandschaft. Sie ist eine Pionierpflanze, die Lücken im Garten schließt und dabei hilft, die regionale Vielfalt zu stabilisieren. Wenn du einen kalkreichen Standort hast, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Seltene Schönheit: Bewahre eine gefährdete Art der Roten Liste in deinem Garten.
Durch die Pflanzung dieser Rindszunge förderst du eine Art, die in der freien Natur (Rote Liste 3) kaum noch Überlebenschancen findet. Als spezialisierter Besiedler von kalkreichen Offenböden trägt sie zur Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts in deinem Garten bei. Die Pflanze lebt in enger Gemeinschaft mit Bodenpilzen, was die Bodenstruktur nachhaltig verbessert. Da sie zu den Raublattgewächsen gehört, bietet sie eine Struktur, die in modernen Schottergärten völlig fehlt. Wenn du die Stängel über den Winter stehen lässt, bietest du der heimischen Fauna wertvolle Rückzugsorte. Du schaffst damit eine Trittsteinbiotope für Arten der traditionellen Agrarlandschaft.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte vermieden werden, und auch bei Haustieren ist Vorsicht geboten. Die borstige Behaarung kann bei empfindlicher Haut eventuell leichte Reizungen verursachen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Die Pflanze gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist eine Unterart der Dickstieligen Rindszunge. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Äcker und Halbtrockenrasen (trockene, oft beweidete Grasflächen), wobei sie Standorte mit mäßiger Wärme bevorzugt. Morphologisch fällt sie durch ihre borstige Behaarung und die Verdickung des Stiels unterhalb der Blüte auf. In der DACH-Region kommt sie nur zerstreut vor und ist aufgrund moderner Landwirtschaftsmethoden stark in ihren Beständen zurückgegangen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.