Bild folgtKI-generierte IllustrationCalamagrostis bihariensis
Auch bekannt als: Calamagrostis bihariensis
Schon von weitem fällt das Bihar-Reitgras (Calamagrostis bihariensis) durch seine typische Wuchsform als aufrechtes Gras auf. Als gebietsfremd Süßgras leistet es einen wertvollen Beitrag zur Strukturvielfalt in deinem Garten. Es dient vielen Lebewesen als geschützter Rückzugsort und Bereicherung des Mikroklimas. Auch wenn für diese spezielle Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, förderst du mit seiner Pflanzung die regionale Biodiversität. Ein Muss für jeden, der seinen Garten als lebendigen Lebensraum begreift und seltene gebietsfremd Gräser schätzen gelernt hat.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Als heimisches Süßgras übernimmt diese Art wichtige ökologische Funktionen im Gartenökosystem. Gräser wie dieses bieten zahlreichen nützlichen Insekten und kleinen Wirbeltieren wertvollen Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Die Samenstände können im Winter eine natürliche Nahrungsquelle für Samenfresser unter den Vögeln darstellen. Durch das Stehenlassen der Halme bis zum Frühjahr ermöglichst du vielen Kleinstlebewesen eine sichere Überwinterung direkt in deinem Garten.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Der Grund hierfür sind die oft sehr scharfen Blattränder der Süßgräser, an denen man sich bei unvorsichtiger Berührung leicht schneiden kann. Trage bei Pflegearbeiten am besten Gartenhandschuhe.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Fruehling: Wähle den Zeitraum von März bis Mai für eine gute Einwurzelung.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du das Gras setzen, solange der Boden offen ist.
Standort: Achte auf einen Platz, der dem natürlichen Wuchs als Gras entspricht – meist sonnig bis halbschattig.
Boden: Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflege: Lass die Halme über den Winter stehen, sie dienen als Winterschutz und Lebensraum.
Rückschnitt: Schneide das Gras erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurück.
Sicherheit: Da das Gras als nicht kindersicher eingestuft ist, achte auf die scharfen Blattränder.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie bevorzugt ähnliche Standorte und bietet einen schönen farblichen Kontrast zum linearen Laub des Grases.
Das Bihar-Reitgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist eine charakteristische Grasart, die vor allem in den gemäßigten Zonen Mitteleuropas vorkommt. In seinem natürlichen Lebensraum findet man es häufig an Standorten, die den Übergang zwischen offenen Flächen und Gehölzrand bilden. Morphologisch besticht es durch seine Halme und Blütenstände, die für die Gattung der Reitgräser (Calamagrostis) bezeichnend sind und auch im vertrockneten Zustand stabil bleiben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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