Bild folgtKI-generierte IllustrationCalamagrostis canescens subsp. canescens
Auch bekannt als: Calamagrostis canescens subsp. canescens
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Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihrem lockeren, filigranen Wuchs und den weichen Rispen fällt das Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens) sofort auf. Dieses heimische Gras ist ein wertvoller Bestandteil für feuchte Gartenbereiche und Teichränder. Besonders Schmetterlinge wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) finden hier einen Lebensraum. Das Gras bietet Struktur und dient vielen Arten als wichtige Nahrungsgrundlage oder Versteck. Wenn du eine nasse Ecke in deinem Garten ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Filigranes Sumpf-Reitgras: Die 1,46 Meter hohe Wiege für seltene Dickkopffalter.
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Das Sumpf-Reitgras ist eine zentrale Futterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Daten profitieren besonders Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Schwarzmilde Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) von diesem Gras. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzt die Bestände regelmäßig. Die sehr leichten Samen (0,0778 mg) dienen als Nahrung für kleine Vögel und verbreiten sich mühelos über weite Strecken. Durch den AM-Status lebt das Gras in einer Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (nützliche Bodenpilze), was die Bodenbiologie stärkt. Im Winter bieten die hohen Halme Schutz für überwinternde Insektenlarven.
Das Sumpf-Reitgras gilt nicht als kindersicher, da die Blätter scharfkantig sein können und bei unvorsichtigem Greifen kleine Schnitte verursachen. Eine Giftigkeit ist nicht bekannt. Achte beim Pflanzen an Wegen darauf, dass die Halme nicht in den Durchgang ragen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.459 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen Standort (Lichtwert 7), damit das Gras kräftig wächst.
Der Boden sollte dauerhaft feucht sein (Feuchtewert 7); ideal ist ein Platz am Teichrand.
Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Nährstoffwert 5), normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngung reicht aus.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November möglich, solange der Boden frostfrei ist.
Halte den Boden neutral bis schwach sauer (Reaktionswert 6).
Lass die Halme über den Winter stehen, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Rückschnitt: Erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurückschneiden.
Gute Partnerin: Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie teilt die Vorliebe für nasse Füße und volle Sonne.
Das Sumpf-Reitgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine in Mitteleuropa weit verbreitete, indigene (einheimische) Art. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Niedermoore (nährstoffreiche Moore), Feuchtwiesen und lichte Bruchwälder (sumpfige Waldgebiete). Charakteristisch ist der nicht verholzte Wuchs mit breitblättrigem Laub. Die Pflanze bildet lockere Horste und erreicht eine stattliche Höhe von genau 1,46 m. Dank ihrer sehr leichten Samen nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung.
3 Videos zu Sumpf-Reitgras
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →