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Calandrinia ciliata
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Auch bekannt als: Calandrinia ciliata
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Arten
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dokumentiert
An ihren leuchtend pink-violetten Blüten, die sich meist nur bei direktem Sonnenschein öffnen, lässt sich die Fransen-Calandrinie (Calandrinia ciliata) sofort erkennen. Diese einjährige, krautige Pflanze ist eine interessante Ergänzung für sonnige, karge Stellen in deinem Garten, an denen viele andere Arten kaum Fuß fassen. Da sie nicht verholzt und eher kleinwüchsig bleibt, fügt sie sich wunderbar in Steingärten oder Pflanzkübel ein. Mit ihren breitblättrigen, leicht sukkulenten (wasserspeichernden) Blättern bringt sie eine besondere Struktur in deine Beete. Wenn du einen unkomplizierten Farbtupfer für den Frühsommer suchst, ist diese Art genau das Richtige für dich.
Leuchtender Farbtupfer im Juni: Die unkomplizierte Spezialistin für magere Böden.
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Obwohl zu dieser speziellen Art derzeit keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert sie die Biodiversität durch ihre Blüte im Juni. Das extrem geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 0,68 Milligramm deutet darauf hin, dass die Pflanze auf Wind- oder Fernausbreitung setzt, um neue Lebensräume zu erschließen. In einem naturnahen Garten dient sie als wertvoller Lückenfüller auf offenen Bodenstellen. Da sie keine invasiven Tendenzen zeigt, bietet sie eine sichere Möglichkeit, die strukturelle Vielfalt zu erhöhen. Beobachte am besten selbst, ob heimische Wildbienen die Blüten als Nektarquelle nutzen.
Bitte beachte, dass die Fransen-Calandrinie als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, sie an Stellen zu pflanzen, die für Kleinkinder schwer zugänglich sind. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Auch bei Haustieren ist vorsichtshalber Zurückhaltung geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Fransen-Calandrinie gehört zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae) und zur Ordnung der Nelkenartigen. In unserer Region tritt sie vor allem als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) auf und besiedelt bevorzugt offene, warme Standorte mit durchlässigen Böden. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze aus, die keine verholzten Teile bildet und somit im Winter komplett vergeht. Ihre Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, was für eine Fernausbreitung durch den Wind spricht.
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•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.