Bild folgtKI-generierte IllustrationCalicotome villosa
Auch bekannt als: Calicotome villosa
4
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Zottige Dornginst (Calicotome villosa) an seinen dicht behaarten, rutenförmigen Zweigen und den leuchtend gelben Schmetterlingsblüten. Wer den Strauch im Garten hat, bemerkt schnell seine wehrhafte Natur durch die spitzen Sprossdornen an den Zweigenden. Im April verwandelt er sich für einen Monat in ein gelbes Blütenmeer und setzt damit einen frühen farblichen Höhepunkt im Gartenjahr. Da die Pflanze nicht kindersicher ist, solltest du sie bedacht und eher im Hintergrund deiner Beete einplanen. Hast du schon den perfekten, sonnigen Platz für diesen charakterstarken Frühjahrsblüher gefunden?
Wehrhafter Sonnenanbeter: Ein goldgelbes Blütenmeer für deine wärmsten Gartenplätze.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese Art derzeit keine spezifischen Aufzeichnungen zu einzelnen Insektenarten vor. Die Blütezeit im April markiert jedoch einen wichtigen Zeitpunkt im Gartenjahr, da sie das Nahrungsangebot im zeitigen Frühjahr ergänzt. Durch den dichten Wuchs und die ausgeprägten Dornen bietet der Strauch zudem einen wertvollen, geschützten Rückzugsort für kleine Gartenbewohner. In einem naturnah gestalteten Garten übernimmt er so die Funktion eines wichtigen Strukturbildners. Die Pflanze trägt dazu bei, die Vielfalt an Wuchsformen im Garten zu erhöhen. Es bleibt eine spannende Beobachtung für jeden Gärtner, welche frühen Besucher die gelben Blüten anfliegen.
Auffällig sind die spitzen Dornen an den Zweigen, weshalb die Pflanze ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft wird. Es besteht ein Verletzungsrisiko für Kinder und Haustiere beim Spielen oder Vorbeilaufen. Pflanze den Strauch daher am besten an Stellen, die nicht als direkte Laufwege oder Spielflächen genutzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3 m
Standort: Such dir den sonnigsten und wärmsten Platz in deinem Garten aus, idealerweise windgeschützt an einer Südmauer.
Boden: Die Erde sollte unbedingt durchlässig und eher trocken sein; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) verträgt die Pflanze gar nicht.
Pflanzzeit: Du kannst ihn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November setzen, solange der Boden frostfrei ist.
Wässerung: Nur in der ersten Zeit nach dem Einpflanzen oder bei extremer Trockenheit gießen, da die Art sehr genügsam ist.
Düngung: Eine Düngung ist kaum nötig; zu viel Nahrung führt oft zu weichen Trieben, die weniger frosthart sind.
Überwinterung: In rauen Lagen solltest du den Wurzelbereich mit Laub abdecken und die Zweige mit Vlies vor strengem Frost schützen.
Schnitt: Falls der Strauch zu groß wird, ist ein leichter Korrekturschnitt direkt nach der Blüte im April möglich.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – beide teilen die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Dieser dornige Strauch ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet und besiedelt dort trockene Gebüsche sowie sonnige Felshänge. Er zeichnet sich durch seine behaarten jungen Triebe und die typischen dreizähligen Blätter aus, die oft schon während der Blütezeit abfallen. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz findet man ihn meist nur in wintermilden Lagen oder als Kübelpflanze, da er nur bedingt frosthart ist. Er bevorzugt gut durchlässige, eher nährstoffarme Böden in voller Sonne.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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