Bild folgtKI-generierte IllustrationCalidris himantopus (Bonaparte, 1826)
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Der Bindenstrandläufer (Calidris himantopus) fällt durch seine ungewöhnlich langen, gelblich-grünen Beine und den leicht nach unten gebogenen Schnabel auf, während er im flachen Wasser stelzt. Dieser Vogel gehört zu den Insektenfressern (Tiere, die sich von Wirbellosen ernähren) und sucht im Schlamm nach Larven und kleinen Krebstieren. Da er ein Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt auf der Erde errichtet) ist, benötigt er ungestörte, feuchte Flächen für sein Brutgeschäft. Als Langstreckenzieher (Vogel, der über weite Distanzen in den Süden zieht) verbringt er nur einen Teil des Jahres in unseren Breiten. In deinem Garten hält er sich bevorzugt an naturnahen Teichen auf, wo er das Ähren-Tausendblatt besucht. Du kannst diesen besonderen Gast unterstützen, indem du Uferzonen flach und vegetationsreich gestaltest. Achte darauf, dass keine Haustiere die Ruhebereiche an der Wasserstelle stören können. Ein ökologisch geführter Garten ohne Gifteinsatz bietet ihm die nötige Nahrungsgrundlage. Da er empfindlich auf Störungen reagiert, ist ein respektvoller Abstand bei der Beobachtung wichtig. In den Wintermonaten wie dem Februar ist er bei uns allerdings kaum anzutreffen.
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Diese Art ist nach geltendem Recht streng geschützt und ihre Nester dürfen unter keinen Umständen berührt oder gestört werden. Eine Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit anderen Watvögeln, weshalb eine fachgerechte Bestimmung aus der Distanz erfolgen sollte. In Gärten mit Teichen ist auf eine störungsfreie Zone am Wasser zu achten.
Der Bindenstrandläufer (Calidris himantopus) gehört zur Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch eingestuft. Er besiedelt bevorzugt offene Feuchtgebiete und schlammige Flachwasserzonen. Von anderen Strandläufern unterscheidet er sich markant durch seine extrem langen Beine, was ihm den Beinamen Stelzenstrandläufer einbrachte. Seine taxonomische Einordnung erfolgt in die Gattung Calidris, wobei er morphologisch (gestaltlich) eine Brücke zu den Stelzenläufern schlägt.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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