Bild folgtKI-generierte IllustrationCalochortus luteus
Auch bekannt als: Calochortus luteus
An ihren leuchtend gelben, schalenförmigen Blüten lässt sich die Gelbe Mariposa-Lilie (Calochortus luteus) sofort erkennen. Sie ist eine filigrane Ergänzung für deine sonnigsten Gartenplätze und bringt eine besondere Note in trockene Beete. Da die Samen mit nur etwa 1,05 Milligramm extrem leicht sind, nutzt die Pflanze geschickt die Anemochorie (Windausbreitung), um sich im Garten neue Plätze zu suchen. Als krautige Pflanze zieht sie sich nach der Blüte komplett zurück und überdauert als Zwiebel im Boden. Das macht sie zu einer spannenden Wahl für dich, wenn du dich für spezialisierte Standorte begeisterst. Mit der richtigen Entwässerung wirst du viel Freude an dieser außergewöhnlichen Erscheinung haben.
Leichtgewicht mit Leuchtkraft: Die windverbreitete Spezialistin für Sonnenbeete.
Die Gelbe Mariposa-Lilie ist eine krautige Pflanze, die ihren Lebenszyklus perfekt an sommerliche Trockenperioden angepasst hat. Nach aktuellen Daten wiegt eine einzelne Diaspore (Ausbreitungseinheit der Samen) nur etwa 1,05 Milligramm. Dieses geringe Gewicht ermöglicht die Fernausbreitung durch den Wind, was die natürliche Besiedlung geeigneter Nischen im Garten fördert. Da sie nicht verholzt, hinterlässt sie nach dem Einziehen wertvolle organische Substanz im Bodenleben. Spezifische Bestäubungsdaten für heimische Insekten liegen aktuell nicht vor, doch bereichert sie das sommerliche Angebot an krautigen Blütenpflanzen auf kargen Böden. So schließt sie Lücken in sonnenexponierten Beeten, in denen viele andere heimische Arten unter starkem Hitzestress leiden würden.
Die Gelbe Mariposa-Lilie ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Vorsicht ist geboten, wenn kleine Kinder oder Haustiere den Garten nutzen, da viele Liliengewächse Unverträglichkeiten auslösen können. Sollten Pflanzenteile verschluckt werden, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Sonne: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Einstrahlung.
Boden: Der Untergrund muss sehr durchlässig sein; mische reichlich Sand oder Kies unter, um Staunässe (zu viel Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit Herbst: Setze die Zwiebeln von September bis November etwa 10 Zentimeter tief in den Boden.
Pflanzzeit Frühling: Eine Pflanzung ist auch von März bis April möglich, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Abstand: Halte beim Setzen der Zwiebeln einen Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern ein.
Feuchtigkeit: Während des Austriebs mäßig feucht halten, nach der Blüte im Hochsommer das Gießen komplett einstellen (Ruhephase).
Rückschnitt: Die Blätter erst entfernen, wenn sie vollständig vergilbt sind, damit die Zwiebel Nährstoffe für das Folgejahr speichern kann.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für trockene, magere Standorte und ergänzt die Lilie ökologisch perfekt.
Die Gelbe Mariposa-Lilie (Calochortus luteus) gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) und stammt ursprünglich aus den sommerwarmen Regionen Kaliforniens. In ihrer Heimat wächst sie bevorzugt in Habitaten, die unseren Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ähneln. Morphologisch zeichnet sie sich als Geophyt (Pflanze, deren Überdauerungsorgane unter der Erde liegen) durch eine unterirdische Zwiebel aus. Die Blätter sind schmal und breitblättrig geformt, was ihr ein grasartiges Aussehen verleiht, bevor die auffälligen Blütenstiele austreiben. Da sie nicht verholzt, gehört sie zu den klassischen krautigen Pflanzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →