Bild folgtKI-generierte IllustrationCalochortus venustus
Auch bekannt als: Schmetterlings-Mormonentulpe
Mit ihren auffällig gezeichneten Blütenblättern, die oft dunkle Flecken wie Schmetterlingsflügel tragen, fällt die Schmetterlings-Mormonentulpe (Calochortus venustus) sofort auf. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Ergänzung für sonnige, trockene Standorte, da sie das Angebot an Nektar und Pollen in den Sommermonaten bereichert. Von der offenen Blütenform profitieren unter anderem Generalisten wie die Ackerhummel (Bombus pascuorum), die hier leicht an Nahrung gelangen kann. Da sie empfindlich auf Staunässe reagiert, zeigt sie dir direkt an, ob die Entwässerung deines Bodens funktioniert. Wenn du Freude an botanischen Besonderheiten hast und einen sehr warmen Platz im Garten bietest, wirst du an dieser zierlichen Schönheit viel Freude haben.
Filigrane Schönheit für Sonnenanbeter: Ein schwebendes Farbwunder im Steingarten.
Trotz ihrer Herkunft integriert sich die Schmetterlings-Mormonentulpe gut in naturnahe Pflanzungen auf mageren Standorten. Da keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, lässt sich nach allgemeinen Beobachtungen sagen, dass ihre offenen Schalenblüten ein Einfallstor für verschiedene Wildbienen und Käfer bieten. Besonders die leichte Bauweise der Samen (3,04 mg) ist ökologisch interessant, da sie theoretisch über weite Strecken vom Wind getragen werden können. In einem Garten mit heimischen Pflanzen ergänzt sie das Angebot für Bestäuber wie die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis), die in sonnenexponierten Bereichen nach Nahrung sucht. Ihre späte Blüte hilft, Lücken im Nahrungsnetz zu schließen.
Die Schmetterlings-Mormonentulpe ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Liliengewächsen können die Pflanzenteile und insbesondere die Zwiebeln Inhaltsstoffe enthalten, die bei Kontakt oder Verzehr zu Unverträglichkeiten führen. Achte darauf, dass Kinder und Haustiere keinen Zugriff auf die Pflanze haben. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, heißen Platz, idealerweise in Südausrichtung.
Boden: Der Untergrund muss extrem durchlässig sein; mische reichlich Sand oder feinen Kies unter, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Zwiebeln im Herbst (September bis November) oder im Frühjahr (April bis Mai) etwa 8 bis 10 cm tief.
Wasserbedarf: Während der Wachstumsphase im Frühjahr mäßig gießen, nach der Blüte komplett trocken halten.
Düngung: Nur sehr sparsam mit organischem Material versorgen; die Pflanze liebt eher magere Bedingungen.
Winterschutz: In rauen Lagen mit Reisig abdecken, da die Zwiebeln empfindlich auf winterliche Nässe reagieren.
Vermehrung: Die leichten Samen können zur Selbstaussaat führen, wenn der Boden offen und trocken ist.
Gute Partnerin: Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ist ein idealer heimischer Nachbar, da er die gleichen trockenen, sonnigen Bedingungen liebt und den Boden schützend bedeckt.
Die Schmetterlings-Mormonentulpe gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) und stammt ursprünglich aus den sommerwarmen Regionen Nordamerikas. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) bildet sie schmale, breitblättrige Blätter aus, die oft schon während der Blüte einzuziehen beginnen. Ein besonderes Merkmal ist das sehr geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 3,04 mg, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. In unseren Breiten findet man sie selten wild; sie wird vor allem als Liebhaberpflanze für Steingärten oder xerotherme Standorte (trockene, warme Plätze) geschätzt.
3 Videos zu Schmetterlings-Mormonentulpe
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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