Bild folgtKI-generierte IllustrationCalopteryx splendens
Auch bekannt als: Caloptéryx Éclatant
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Mit einer Spannweite von bis zu sieben Zentimetern und ihren metallisch blaugrün schimmernden, schlanken Körpern ist die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) beim gaukelnden Flug eine der prächtigsten Erscheinungen an Deinem Gartenteich. Die Männchen erkennst Du leicht an den breiten, dunkelblauen Bändern auf ihren Flügeln, während die Weibchen eher grünlich transparent gefärbt sind. Diese Libellenart bevorzugt saubere, langsam fließende Gewässer und nutzt im Garten Halme wie den Teich-Schachtelhalm als Ansitz. Ihre Larven leben räuberisch unter Wasser und benötigen ein bis zwei Jahre für ihre Entwicklung. Nach der Metamorphose (Entwicklungsschritt zum fertigen Insekt) klettern sie an Pflanzen wie der Wasser-Sumpfkresse empor, um zu schlüpfen. In der Luft jagen die erwachsenen Tiere geschickt Mücken und andere Kleininsekten im Flug. Ihre Jagdstrategie besteht darin, von einer Warte aus Beute zu schlagen. Oft kannst Du sie beim Rasten auf der Gelben Wiesenraute beobachten, wo sie ihre Reviere überwachen. Als Gärtner förderst Du diese Tiere, indem Du auf chemische Mittel verzichtest und die natürliche Vegetation stehen lässt. Sie sind ein Zeichen für ein ökologisch wertvolles Umfeld in Deiner Nachbarschaft.
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Die Gebänderte Prachtlibelle ist für den Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt und stellt als natürlicher Jäger von Mücken einen nützlichen Bewohner Deines Gartens dar.
Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) gehört zur Familie der Prachtlibellen und ist in weiten Teilen Mitteleuropas heimisch. Sie besiedelt bevorzugt sonnige, langsam fließende Bäche und kleine Flüsse mit reichem Pflanzenwuchs. Mit einer Körperlänge von bis zu 50 Millimetern ist sie eine auffällige Vertreterin der Kleinlibellen. Ihre Anwesenheit gilt als Indikator (Anzeiger) für eine gute Wasserqualität und ein intaktes Ökosystem.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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