Bild folgtKI-generierte IllustrationCamponotus herculeanus
Auch bekannt als: Schwarze Roßameise
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Die Schwarze Rossameise (Camponotus herculeanus) ist eine imposante Erscheinung, die Du an ihrer beachtlichen Größe von bis zu 14 Millimetern und ihrem tiefschwarzen Körper erkennst. In Deinem Garten bewohnt sie bevorzugt Totholz oder alte Baumstümpfe, in die sie ihre weit verzweigten Gänge nagt. Als ökologisch wertvolle Mitbewohnerin trägt sie maßgeblich zur Bodenbelüftung und zur Zersetzung von organischem Material bei. Du kannst beobachten, wie sie bei der Myrmekochorie (Verbreitung von Pflanzensamen durch Ameisen) hilft, was die natürliche Verjüngung Deines Gartens fördert. Auf ihren Streifzügen besucht sie gezielt Pflanzen wie die Verschiedenblättrige Kratzdistel oder die Preiselbeere. Auch am Grönländischen Porst sind die Arbeiterinnen regelmäßig auf Nahrungssuche zu finden. Innerhalb der Kolonie herrscht eine strikte Hierarchie, in der die Königin für den Nachwuchs sorgt, während die Arbeiterinnen die Larven pflegen. Die Entwicklung vom Ei zur fertigen Ameise findet geschützt im Inneren des Holznestes statt. In Deinem Garten ist sie ein Nützling, der das biologische Gleichgewicht unterstützt und andere Insekten reguliert. Um ihr zu helfen, solltest Du morsche Holzstrukturen einfach liegen lassen und auf chemische Mittel verzichten. Ein naturnah gestalteter Garten mit ausreichend Holzangebot bietet diesen Tieren die ideale Lebensgrundlage.
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Diese Ameise kann bei Störung empfindlich beißen und Ameisensäure zur Abwehr einsetzen, ist jedoch für den Menschen nicht gefährlich. Sie gilt als Nützling für das Garten-Ökosystem und unterliegt dem allgemeinen Artenschutz, weshalb Du ihre Nester ungestört lassen solltest.
Die Schwarze Rossameise (Camponotus herculeanus) ist eine Ameisenart aus der Gattung der Rossameisen (Camponotus). Sie ist in weiten Teilen Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz, beheimatet. Mit einer Länge von bis zu 14 Millimetern bei den Arbeiterinnen und bis zu 18 Millimetern bei den Königinnen zählt sie zu den größten heimischen Arten. Ihre Lebensweise ist vorwiegend an Holz gebunden, wobei sie Nester in lebendem oder abgestorbenem Nadel- und Laubholz anlegt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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