Bild folgtKI-generierte IllustrationCanna indica
Auch bekannt als: Indisches Blumenrohr, Australische Pfeilwurz, Achira
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren auffälligen, breitblättrigen (großen, flächigen) Blättern fällt das Indische Blumenrohr (Canna indica) sofort auf. Diese krautige Pflanze (nicht verholzende Pflanze) bereichert deinen Garten besonders im späten Jahr, da ihre Blütezeit nach aktuellen Daten erst im November liegt. Während viele andere Arten bereits verblüht sind, setzt sie markante Akzente und bietet mit ihren schweren Samen eine Energiequelle für bodennah lebende Tiere. Da keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insekten vorliegen, ist sie primär für die strukturelle Vielfalt und als Samenspender wertvoll. Wenn du einen robusten Blickfang für das herbstliche Beet suchst, ist sie eine gute Wahl.
Später Farbtupfer: Markante Blätter und einzigartige Blüte im November.
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Nach aktuellen Daten liegt die Hauptblütezeit im November, was die Pflanze zu einer späten Nahrungsquelle im Gartenjahr macht. Zwar fehlen spezifische Beziehungsdaten zu Insektenarten, doch das hohe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von über 201 Milligramm liefert energiereiche Nahrung für Tiere. Diese schwere Saat wird oft durch bodenbewohnende Tiere verbreitet, die von dem Nährstoffangebot profitieren. Als breitblättrige Art trägt sie zudem zur Bodenbeschattung und zum Erhalt eines feuchten Mikroklimas bei. Die Pflanze bietet im späten Herbst eine wichtige Struktur für die lokale Kleintierwelt.
Bitte beachte, dass das Indische Blumenrohr (Canna indica) laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Verwechslungsgefahren mit heimischen Giftpflanzen gelistet sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Bei Unfällen oder Verdacht auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Nov – Nov
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Rhizome (unterirdische Sprossachsen) im April in die Erde, sobald der Boden frostfrei ist.
Standort: Wähle einen hellen Platz, der der krautigen Wuchsform ausreichend Raum zur Ausdehnung bietet.
Boden: Da die Pflanze nicht verholzt, ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, um die großen Blätter vital zu halten.
Pflege: Entferne welke Blätter erst nach der Blüte im November, um die Nährstoffrückführung in die Wurzeln nicht zu stören.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt im Garten meist lokal, da die schweren Samen keine weiten Wege durch Wind zurücklegen.
Winterschutz: Da sie nicht verholzt und empfindlich ist, müssen die Wurzelstöcke in unseren Breiten vor tiefem Frost geschützt werden.
Gute Partnerin: Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – diese heimische Art passt hervorragend zur Statur und bevorzugt ebenfalls nährstoffreiche Standorte.
Das Indische Blumenrohr gehört zur Familie der Blumenrohrgewächse (Cannaceae) innerhalb der Ordnung der Ingwerartigen. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze, die in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz als Zierpflanze verbreitet ist. Typisch ist der aufrechte Wuchs mit breiten Blattspreiten, die der Pflanze ein beinahe tropisches Aussehen verleihen. Botanisch interessant ist das hohe Diasporengewicht (Gewicht der Samen) von etwa 201 Milligramm, was auf eine Ausbreitung durch Tiere oder über sehr kurze Distanzen hindeutet.
1 Video zu Indisches Blumenrohr
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →