Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Cantharidae
Engl.: Red-spotted Soldier Beetle
Linnaeus
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Der rötlich-gelbe Käfer (Cantharis rufa) fällt durch seine acht bis zwölf Millimeter Körperlänge, die auffallend weichen Flügeldecken (Deckflügel) und seine schlanke Gestalt auf. In Deinem Garten begegnest Du diesem heimischen Insekt vor allem auf blütenreichen Flächen oder an Gehölzrändern. Als Weichkäfer (Cantharidae) übernimmt er eine wichtige Funktion im Ökosystem, da er sowohl als Bestäuber als auch als Räuber lebt. Er ernährt sich von Nektar und Pollen, macht aber ebenso Jagd auf kleine Insekten wie Blattläuse. Zu seinen bevorzugten Nahrungsquellen zählen unter anderem der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) und das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis). Seine Larven entwickeln sich in der Streuschicht (oberste Schicht aus herabgefallenen Blättern) am Boden, wo sie ebenfalls räuberisch leben. Um diesen Nützling zu unterstützen, solltest Du Laubhaufen im Garten belassen und auf Insektizide (Pflanzenschutzmittel) verzichten. Eine bunte Wiese mit Pflanzen wie dem Saat-Mohn (Papaver rhoeas) oder der Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) bietet ihm ideale Lebensbedingungen. Totholz (abgestorbenes Holz) und wilde Ecken fördern zudem die Vielfalt der Beutetiere für seine Larven.
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Dieser Käfer ist für Menschen vollkommen harmlos, er beißt nicht und ist nicht giftig. Er gilt als nützlicher Bewohner des Gartens, da er und seine Larven zur natürlichen Kontrolle von Blattläusen beitragen. Es ist kein besonderer gesetzlicher Schutzstatus bekannt, doch ist die Förderung der Art ökologisch sinnvoll.
Cantharis rufa gehört zur Familie der Weichkäfer (Cantharidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Diese heimische Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien verbreitet. Mit einer Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern ist sie ein markanter Vertreter der hiesigen Insektenfauna. Ihre Lebensweise ist durch eine Kombination aus räuberischer Ernährung und Blütenbesuchen geprägt, wobei sie bevorzugt offene bis halbschattige Standorte besiedelt.
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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