Bild folgtKI-generierte IllustrationCantharis rustica Fallén, 1807
Auch bekannt als: moine, Soldatenkäfer
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Der Gemeine Weichkäfer (Cantharis rustica) zeichnet sich durch seine schmale, etwa zehn bis fünfzehn Millimeter lange Gestalt und die namensgebenden, weichen Deckflügel aus. Charakteristisch ist das rote Halsschild (der Abschnitt zwischen Kopf und Flügeln) mit einem zentralen, dunklen Fleck, der oft den Vorderrand berührt. In Deinem Garten begegnest Du diesem heimischen Nützling vor allem in den Monaten Mai und Juni. Er patrouilliert geschickt auf Blüten von Pflanzen wie dem Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris), dem Gewöhnlichen Giersch (Aegopodium podagraria) oder dem Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Dort jagt er aktiv andere Insekten, insbesondere Blattläuse, verschmäht aber auch den Pollen vom Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) nicht. Die ökologische Rolle dieses Käfers ist bedeutend, da er sowohl als Bestäuber als auch als Räuber fungiert. Seine Larven entwickeln sich am Boden, wo sie im Falllaub oder Moos Jagd auf Schneckeneier und kleine wirbellose Tiere machen. Wegen ihrer dunklen Behaarung werden sie im Volksmund oft Schneewürmer genannt. Du kannst die Ansiedlung fördern, indem Du wilde Ecken mit Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata) zulässt und im Herbst das Laub unter Hecken liegen lässt. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont diesen wertvollen Helfer nachhaltig.
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Dieser Käfer ist ein reiner Nützling und für den Menschen vollkommen ungefährlich. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, sollte aber aufgrund seiner Rolle als natürlicher Gegenspieler von Blattläusen im Garten geschont werden. Das Tier beißt nicht und ist kein Pflanzenschädling.
Innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) wird diese Art der Familie der Weichkäfer (Cantharidae) zugeordnet. Das Tier ist in ganz Mitteleuropa heimisch und erreicht eine Körperlänge von zehn bis fünfzehn Millimetern. Der Gemeine Weichkäfer bevorzugt offene Habitate (Lebensräume) und ist ein typischer Bewohner von Wiesen und Waldrändern. Als Imago (geschlechtsreifes Insekt) ernährt er sich sowohl räuberisch als auch von pflanzlichen Bestandteilen wie Nektar.
13 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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