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Cardamine austriaca
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Auch bekannt als: Cardamine austriaca
An ihren zartweißen bis blassvioletten Kreuzblüten lässt sich das Österreichische Schaumkraut (Cardamine austriaca) sofort erkennen. Diese Staude ist ein echter Gewinn für dich, wenn du feuchtere oder schattige Bereiche im Garten hast, die ökologisch aufgewertet werden sollen. Da die Pflanze bei uns indigen (einheimisch) ist, passt sie perfekt in das Beziehungsgefüge unserer Natur. Sie hilft dir dabei, naturnahe Strukturen wie Bachläufe oder feuchte Gehölzränder lebendig zu gestalten. Schau doch mal, ob du in deinem Garten ein Plätzchen findest, an dem der Boden nie ganz austrocknet – dort wird sie sich besonders wohlfühlen.
Heimischer Spezialist für feuchte Schattenplätze und ein gesundes Bodenleben.
Als heimische Wildpflanze spielt das Österreichische Schaumkraut eine wichtige Rolle im Netzwerk deines Gartens. Es geht eine Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, einer Symbiose zwischen Pilz und Wurzel, die die Nährstoffaufnahme verbessert und den Boden stabilisiert. Diese Pilze versorgen die Pflanze mit Mineralien, während sie im Gegenzug Zucker erhalten – ein unsichtbarer, aber lebenswichtiger Kreislauf unter der Erde. Da es sich um ein Kreuzblütengewächs handelt, stellt es eine natürliche Nahrungsquelle für die spezialisierte Insektenwelt dar, die an diese Pflanzenfamilie angepasst ist. Durch die Besiedlung feuchter Nischen fördert es die strukturelle Vielfalt in deinem Garten.
Das Österreichische Schaumkraut ist laut aktuellen Daten nicht als kindersicher eingestuft. Falls Kinder in deinem Garten spielen, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Zweifelsfall oder bei Verdacht auf Unverträglichkeiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Das Österreichische Schaumkraut ist ein Vertreter der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). In Deutschland ist die Art indigen (einheimisch) und kommt natürlicherweise in feuchten Bergwäldern oder an schattigen Bachufern vor. Botanisch zeichnet sie sich durch den typischen Blütenbau aus: Vier Blütenblätter stehen sich kreuzweise gegenüber. Die Pflanze ist ein Hemikryptophyt (eine Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen), was sie widerstandsfähig gegen winterliche Kälte macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.