Bild folgtKI-generierte IllustrationCarex atrata subsp. atrata
Auch bekannt als: Carex atrata subsp. atrata
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihren charakteristischen, fast schwarzen und nickenden Blütenähren lässt sich die Trauer-Segge (Carex atrata) sofort erkennen. Dieses zierliche Sauergrasgewächs (Gräser mit oft dreikantigem Halm) bringt echte Gebirgsatmosphäre in deinen Garten und ist ein wichtiger Baustein für die alpine Artenvielfalt. Besonders profitieren Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) von ihrer Anwesenheit. Wenn du eine Vorliebe für dezente, aber ökologisch wertvolle Gräser hast, ist diese Sumpf- und Bergpflanze genau das Richtige für dich. Mit der Wahl dieser heimischen Art handelst du verantwortungsvoll im Sinne des Artenschutzes.
Alpine Eleganz auf 0.22 m: Ein Muss für Dickkopffalter und Wiesenvögelchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Trauer-Segge eine wertvolle Futterquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders Dickkopffalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) suchen die Pflanze auf. Auch seltenere Arten wie das Moor-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) und das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) profitieren von ihrem Vorhandensein. Die winzigen Samen mit einem Gewicht von nur 0.5283 mg dienen zudem als Winternahrung für kleine Singvögel. In der ökologischen Gartenkultur unterstützt sie speziell die Insektenfauna der Bergregionen und kühleren Mittelgebirgslagen.
Die Trauer-Segge wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den teils scharfkantigen Blättern, die bei unvorsichtigem Greifen zu kleinen Schnittverletzungen an empfindlicher Haut führen können. Sie ist jedoch nicht als giftig bekannt, weshalb eine Platzierung außerhalb der direkten Spielbereiche von Kleinkindern vollkommen ausreicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Lichtwert 9), da die Pflanze keine Beschattung verträgt.
Boden: Setze sie in mageren, nährstoffarmen Boden (Schwachzehrer); vermeide jede Form von Düngung.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte stets "frisch" (mäßig feucht) sein, aber keine Staunässe bilden.
Temperatur: Ideal sind kühle Plätze im Garten, da die Art an alpine Bedingungen angepasst ist.
Pflanzzeit: Setze die Segge am besten im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Schneide die Halme im Winter nicht zurück, da sie als natürlicher Winterschutz dienen.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Frühlings-Enzian (Gentiana verna) oder die Berg-Arnika (Arnica montana), da diese ähnliche Ansprüche an Boden und Klima stellen.
Die Trauer-Segge gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist als indigene (einheimische) Art in den Gebirgen Deutschlands und der Schweiz verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum sind frische Magerwiesen (nährstoffarme Graslandschaften) und alpine Matten in kühlen Lagen. Morphologisch fällt sie durch ihre breitblättrige Wuchsform und eine Wuchshöhe von exakt 0.22 m auf. Als Schwachzehrer (Pflanze, die mit sehr wenig Nährstoffen auskommt) besetzt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstarke Arten kaum überleben. Ihre Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, die bereits bei leichtem Wind über weite Strecken getragen werden können.
1 Video zu Trauer-Segge
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →