Bild folgtKI-generierte IllustrationCarex distans subsp. distans
Auch bekannt als: Carex distans subsp. distans
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den auffällig weit auseinanderstehenden Fruchtständen lässt sich die Entferntährige Segge (Carex distans subsp. distans) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieses Sauergrasgewächs weit mehr als nur ein schlichtes Grün, denn als gefährdete Art der Roten Liste (Status 3) leistet sie einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) profitieren von ihrer Anwesenheit. Mit einer bescheidenen Wuchshöhe von genau 0,29 m gliedert sie sich dezent in feuchte Gartenbereiche ein. Wenn du eine Schwäche für die leisen, ökologisch wertvollen Helden am Teichrand hast, ist diese Segge genau die richtige Wahl für dich.
Unscheinbarer Naturschutz-Held: Die Segge für seltene Wiesenvögelchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Segge eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Schmetterlinge. Sie dient unter anderem dem Gelbringfalter (Lopinga achine) und dem Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) als Habitat. Auch seltenere Arten wie das Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) und Coenonympha dorus nutzen diesen Lebensraum. Die Ausbreitung der Art wird durch das sehr geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 1,3276 mg begünstigt, wodurch der Wind die Samen über weite Strecken tragen kann. In deinem Garten förderst du damit gezielt die Artenvielfalt der heimischen Feuchtwiesen-Fauna, zu der auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) zählt.
Die Entferntährige Segge wird als nicht kindersicher eingestuft, da ihre Blattränder, wie bei vielen Sauergrasgewächsen, scharfkantig sein können. Beim Hantieren oder Pflegen solltest du Handschuhe tragen, um kleine Schnittwunden an den Fingern zu vermeiden. Giftig ist die Pflanze für Mensch und Tier jedoch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit dauerhafter Feuchtigkeit, idealerweise in einer Sumpfzone oder an einem Teichufer.
Achte auf viel Licht; die Pflanze benötigt einen sonnigen bis leicht halbschattigen Platz.
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai kannst du die Segge setzen, sobald der Boden frostfrei ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist eine Ansiedlung ebenfalls gut möglich.
Der Boden sollte kalkhaltig und eher nährstoffarm sein; vermeide starke Düngergaben.
Halte die Pflanze auf ihrer natürlichen Wuchshöhe von 0,29 m und verzichte auf Formschnitte.
Die Vermehrung erfolgt oft natürlich über die sehr leichten Samen (1,3276 mg), die vom Wind verbreitet werden.
Schneide vertrocknete Halme erst im späten Frühjahr zurück, um Überwinterungsplätze für Tiere zu erhalten.
Gute Partnerin: Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) – er liebt die gleichen feuchten Bodenverhältnisse und ergänzt das Gras durch seine späten violetten Blüten.
Die Entferntährige Segge gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist in unserer Region eine heimische (indigene) Art. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Feuchtwiesen und kalkreiche Niedermoore (nährstoffarme, dauerfeucht-basische Standorte). Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren horstigen Wuchs und die charakteristischen weiblichen Ähren (Blütenstände) aus, die am Halm ungewöhnlich weit voneinander entfernt stehen. Mit einer Blattfläche von 265,22 mm² bildet sie feste, grasartige Strukturen aus, die auch im Winter erhalten bleiben.
1 Video zu Entferntährige Segge
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →