Bild folgtKI-generierte IllustrationCedrus libani
Auch bekannt als: Libanonzeder, Libanon-Zeder
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Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die waagerecht abstehenden Äste und die dichten, dunkelgrünen Nadelbüschel, die der Libanon-Zeder (Cedrus libani) ihre markante Gestalt verleihen. In deinem Garten wird dieser Baum zu einem wertvollen Lebensraum, der besonders für spezialisierte Arten wie den Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri) von Bedeutung ist. Die Raupen dieses imposanten Nachtfalters nutzen die Nadeln als wichtige Futterquelle. Mit einer Libanon-Zeder setzt du ein Zeichen für Langlebigkeit und unterstützt gezielt die gebietsfremd Falterwelt. Wenn du ausreichend Platz zur Verfügung hast, ist dieser Baum eine wunderbare Investition in die Artenvielfalt deines Zuhauses.
Majestätischer Riese: Lebensraum für den Kiefernschwärmer auf 15,49 Metern.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten und ökologischen Analysen ist die Libanon-Zeder eine unverzichtbare Raupenfutterpflanze für den Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri). Die schweren Samen, die ein Gewicht von 71.94 mg aufweisen, dienen als energiereiche Nahrung für verschiedene Tierarten. Da diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten) für die Tierverbreitung geeignet sind, profitieren besonders kleine Säugetiere und größere Vögel von der Anwesenheit dieses Baumes. Im Winter bietet das dichte, immergrüne Nadelkleid zudem einen geschützten Rückzugsort und Schlafplatz für heimische Singvögel. So förderst du mit einem einzigen Exemplar die Stabilität des lokalen Ökosystems.
Bitte beachte, dass die Libanon-Zeder als nicht kindersicher eingestuft wird. Die festen Nadeln und die enthaltenen Stoffe können bei Kontakt oder Verzehr Reizungen hervorrufen. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du herabgefallene Pflanzenteile im Blick behalten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
39.36 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Plane ausreichend Raum ein, da der Baum eine stattliche Wuchshöhe von genau 15.49 m erreicht.
Die beste Pflanzzeit im Frühling ist der April, um die natürliche Bodenfeuchte für das Anwurzeln zu nutzen.
Alternativ ist eine Pflanzung im Herbst von September bis November möglich, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Wähle einen tiefgründigen Standort, damit das Wurzelwerk stabil in die Tiefe wachsen kann.
Da die schweren Samen (71.94 mg) meist durch Tiere oder nur über kurze Distanzen verbreitet werden, ist keine unkontrollierte Ausbreitung im Garten zu erwarten.
Der Baum ist voll verholzt und benötigt im Alter keinen Rückschnitt, da er seine charakteristische Form von selbst entwickelt.
Gute Partnerin: Die Gemeine Eibe (Taxus baccata) – sie verträgt den Halbschatten unter dem Schirm der Zeder und bietet zusätzliche Nistmöglichkeiten für Vögel.
Die Libanon-Zeder (Cedrus libani) gehört zur Ordnung der Kiefernartigen (Pinales) und zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ursprünglich in den Hochgebirgen des Mittelmeerraums beheimatet, kommt sie in unseren Breiten gut mit sommerlicher Trockenheit zurecht. Als verholzter Baum zeichnet sie sich durch Nadeln aus, die an Kurztrieben in dichten Rosetten angeordnet sind. Ein besonderes Merkmal ist der etagenartige Wuchs der Äste, der sich vor allem im Alter stark ausprägt. Die Zapfen stehen aufrecht auf den Zweigen, was sie deutlich von vielen anderen Nadelgehölzen unterscheidet.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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