Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea diffusa
Auch bekannt als: Centaurea diffusa
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Sparrige Flockenblume (Centaurea diffusa) an ihren stark verzweigten, fast sparrigen Trieben und den eher blassen, meist weißlichen oder zartrosa Blütenkörbchen. Mit ihrer kompakten Wuchshöhe von exakt 0,27 m ist sie eine Spezialistin für karge Gartenbereiche. Für die Artenvielfalt ist sie besonders wertvoll, da sie spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) anzieht. Auch der Admiral (Vanessa atalanta) nutzt sie im Hochsommer als Tankstelle. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz hast und Insekten gezielt unterstützen möchtest, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Kompakter Hochsommer-Magnet: Nur 0,27 m hoch und ein Paradies für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine lebenswichtige Ressource für zahlreiche Schmetterlinge. Neben dem Admiral (Vanessa atalanta) profitieren insbesondere Scheckenfalter wie Melitaea varia, Melitaea phoebe und Melitaea ornata von ihrem Nektarangebot. Auch der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) sind regelmäßige Gäste. Unter den Wildbienen ist die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) hervorzuheben, die hier Pollen und Nektar sammelt. Die leichten Samen mit einem Gewicht von etwa 2,23 mg bieten zudem eine potenzielle Nahrungsquelle für Vögel im Herbst. Da sie im Hochsommer von Juli bis August blüht, überbrückt sie die nahrungsarme Zeit nach der ersten großen Wiesenblüte.
Die Sparrige Flockenblume wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt weniger an einer Giftigkeit, sondern an den harten, fast dornigen Hüllblättern der Blütenköpfe, die beim unvorsichtigen Greifen piksen können. Im Vergleich zu giftigen Gartenpflanzen ist das Risiko gering, dennoch empfiehlt sich ein Platz im Beetinneren. Es sind keine Verwechslungen mit stark giftigen Arten bekannt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.274 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), an dem die Pflanze viel direkte Einstrahlung erhält.
Der Boden sollte trocken sein (Feuchtewert 3); achte darauf, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann.
Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen Gartenboden ohne zusätzliche Düngergaben.
Ein kalkhaltiges oder basisches Bodenmilieu (Reaktionswert 8) ist für die Entwicklung optimal.
Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Mit einer Wuchshöhe von 0,27 m benötigt sie keine Stützen und kann in Gruppen gepflanzt werden.
Da die leichten Samen (Diasporen) durch den Wind verbreitet werden, ist eine kontrollierte Selbstaussaat möglich.
Lass die sparrigen Triebe über den Winter stehen, um die Struktur im Garten zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie liebt ebenfalls kalkhaltige, trockene Standorte und ergänzt das Nahrungsangebot für Falter.
Die Sparrige Flockenblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und innerhalb dieser zur Gattung der Flockenblumen (Centaurea). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) etabliert und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Als krautige Pflanze ist sie nicht verholzt und zeichnet sich durch ihre charakteristischen breitblättrigen Laubblätter aus. Eine Besonderheit ist ihre AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen), die ihr hilft, auch an nährstoffarmen Standorten optimal zu gedeihen.
3 Videos zu Sparrige Flockenblume
11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →