Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea micranthos
Auch bekannt als: Centaurea micranthos
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Arten
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Interaktionen
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Typisch für die Kleinköpfige Flockenblume (Centaurea micranthos) sind ihre filigranen, körbchenförmigen Blüten, die an den verzweigten Stielen fast zu schweben scheinen. Für deinen Naturgarten ist diese in Deutschland und Österreich heimische Art ein wertvoller Baustein, da sie spezialisierte Insekten wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) gezielt unterstützt. Auch der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) findet hier eine verlässliche Nektarquelle. Wenn du diese Flockenblume pflanzt, förderst du aktiv die Artenvielfalt und bietest gefährdeten Faltern einen Lebensraum. Mit ihrer robusten Art ist sie die ideale Wahl für sonnige Gartenbereiche.
Die Flockenblume: Ein Buffet für Scheckenfalter und robuste Sonnenanbeterin.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine Schlüsselpflanze für eine Vielzahl von Scheckenfaltern. Neben dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) besuchen auch der Große Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Nordafrikanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) die Blüten. Sogar der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt den Nektar als Energiequelle. Die Blütenstruktur ermöglicht es auch kurzrüsseligen Insekten, an den wertvollen Nektar zu gelangen. Im Winter dienen die stehengelassenen Fruchtstände zudem als wichtige Futterquelle für Vögel, die die kleinen Samen aus den Körbchen picken.
Bitte beachte, dass die Kleinköpfige Flockenblume im Garten als nicht kindersicher gilt. Ein Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Unwohlsein führen und sollte unbedingt vermieden werden. Falls es zu einer versehentlichen Aufnahme kommt, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte bei der Gartenarbeit darauf, nach dem Kontakt mit der Pflanze die Hände zu waschen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise mit mindestens sechs Stunden direktem Licht.
Der Boden sollte durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, um die Standfestigkeit zu fördern.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November ist eine Pflanzung bei offenem Boden möglich.
Halte einen Pflanzabstand von circa 30 Zentimetern ein, damit sich die Horste gut entwickeln können.
Gieße nur in der Anwachsphase, danach ist die Pflanze äußerst trockenheitsresistent.
Verzichte auf Dünger, da die Art an karge Bedingungen angepasst ist.
Schneide die vertrockneten Stiele erst im Frühjahr zurück, um Insekten im Winter Schutz zu bieten.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er hat dieselben Standortansprüche und ergänzt das violette Farbspektrum ökologisch wertvoll.
Die Kleinköpfige Flockenblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ein typischer Bewohner von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Sie geht eine AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Bodenpilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was ihr hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen. Charakteristisch ist ihre Pfahlwurzel, mit der sie tief im Boden verankert ist und Trockenheit gut übersteht. Die zarten Blütenköpfe bestehen aus vielen Einzelblüten, die in einem schützenden Hüllkelch sitzen – ein Merkmal, das sie als klassische Vertreterin der Gattung Flockenblumen auszeichnet.
3 Videos zu Centaurea micranthos
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →