Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurea thuillieri
Auch bekannt als: Centaurea thuillieri
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch für Thuilliers Flockenblume sind ihre körbchenförmigen, meist purpurfarbenen Blütenstände, die im Spätsommer für Farbtupfer im Beet sorgen. Als heimische Staude spielt sie eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt in unseren Gärten, da sie spezialisierten Insekten eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sind auf das Nektarangebot angewiesen. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück ursprüngliche Natur in den Garten, das wenig Pflege braucht und viel bewirkt. Wenn du eine robuste Pflanze für den August suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Spätsommer-Tankstelle: Die rettende Nektarquelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Flockenblume eine wertvolle Nektarpflanze für eine Vielzahl an Tagfaltern. Besonders die Scheckenfalter profitieren, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie die Arten Melitaea varia und Melitaea ornata. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) steuern die Blüten gezielt an. Da die Blütezeit erst im August beginnt, stellt sie eine unverzichtbare Futterquelle im Hoch- und Spätsommer dar, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Die Samenstände dienen im Winter zudem als Energiequelle für heimische Wildvögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, Kinder und Haustiere nicht an den Pflanzenteilen knabbern zu lassen, da Centaurea-Arten Bitterstoffe enthalten können, die Unwohlsein auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kannst du dich zur Sicherheit an den Giftnotruf unter 0228 19 240 wenden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Aug – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7), um eine kräftige Blüte zu fördern.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen Gartenboden mit mäßigem Nährstoffgehalt; Überdüngung schadet der Standfestigkeit.
Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von ca. 35 cm ein, damit sich die Horste gut entwickeln können.
Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, solltest du auf chemische Bodenverbesserer verzichten.
Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig; lass die Stängel für Insekten stehen.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) – beide bevorzugen frische, mittelschwere Böden und ergänzen sich ökologisch ideal.
Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alt-eingebürgert) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über mäßig warme Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch die für Flockenblumen typischen, geschuppten Hüllblätter unter dem Blütenkopf aus. In der Natur findet man sie oft an Wegrändern oder auf Lichtungen, wo sie von der Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Wurzelpilzen) profitiert.
3 Videos zu Thuilliers Flockenblume
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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