Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Centaurea thuillieri
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Centaurea thuillieri
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für Thuilliers Flockenblume sind ihre körbchenförmigen, meist purpurfarbenen Blütenstände, die im Spätsommer für Farbtupfer im Beet sorgen. Als heimische Staude spielt sie eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt in unseren Gärten, da sie spezialisierten Insekten eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sind auf das Nektarangebot angewiesen. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück ursprüngliche Natur in den Garten, das wenig Pflege braucht und viel bewirkt. Wenn du eine robuste Pflanze für den August suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Spätsommer-Tankstelle: Die rettende Nektarquelle für seltene Scheckenfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Flockenblume eine wertvolle Nektarpflanze für eine Vielzahl an Tagfaltern. Besonders die Scheckenfalter profitieren, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) sowie die Arten Melitaea varia und Melitaea ornata. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) steuern die Blüten gezielt an. Da die Blütezeit erst im August beginnt, stellt sie eine unverzichtbare Futterquelle im Hoch- und Spätsommer dar, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Die Samenstände dienen im Winter zudem als Energiequelle für heimische Wildvögel.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, Kinder und Haustiere nicht an den Pflanzenteilen knabbern zu lassen, da Centaurea-Arten Bitterstoffe enthalten können, die Unwohlsein auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kannst du dich zur Sicherheit an den Giftnotruf unter 0228 19 240 wenden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Aug – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alt-eingebürgert) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über mäßig warme Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch die für Flockenblumen typischen, geschuppten Hüllblätter unter dem Blütenkopf aus. In der Natur findet man sie oft an Wegrändern oder auf Lichtungen, wo sie von der Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Wurzelpilzen) profitiert.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.