
Centaurea triumfettii subsp. axillaris
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Du erkennst die Filzige Flockenblume an ihren auffällig silbrig-weiß behaarten Blättern und den tiefblauen Blütenkörben, deren Randblüten oft deutlich vergrößert sind. Diese Pflanze ist ökologisch von herausragender Bedeutung, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 1 geführt wird und somit unmittelbar vom Aussterben bedroht ist. Mit ihrer Ansiedlung in deinem Garten leistest du einen direkten Beitrag zum Artenschutz für eine Spezies, die in der freien Natur kaum noch Überlebenschancen hat. Sie ist eine Spezialistin für extreme Trockenstandorte und besetzt Nischen, in denen viele andere Gartenpflanzen nicht gedeihen. Wenn du einen sonnigen Platz mit kargem Boden hast, ist sie die ideale Wahl für ein naturnahes Beet.
Höchste Alarmstufe: Bewahre eine vom Aussterben bedrohte Wildstaude im Garten.
Da die Filzige Flockenblume als vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1) eingestuft ist, hat ihr Erhalt im Garten eine hohe Priorität für die biologische Vielfalt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten bieten Flockenblumen allgemein eine wichtige Energiequelle in trockenen Lebensräumen, in denen das Nahrungsangebot oft begrenzt ist. Die Pflanze ist ein spezialisierter Überlebenskünstler für karge Standorte und stützt das ökologische Gefüge dieser seltenen Biotope. Im Winter bieten die stehengelassenen Samenstände Nahrung für verschiedene heimische Vogelarten. Da keine spezifischen Insektenbeziehungen in der Datenbank hinterlegt sind, steht die Sicherung der genetischen Vielfalt dieser hochgradig gefährdeten Art im Vordergrund.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Filzige Flockenblume benötigt einen vollsonnigen Standort, der ihren natürlichen Lebensraum in sonnenexponierten Lagen nachbildet.
Die Filzige Flockenblume (Centaurea triumfettii subsp. axillaris) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie vor allem in den südlichen Gebirgslagen heimisch, wo sie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Waldränder besiedelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch den niedrigen, horstartigen Wuchs und die namensgebende filzige Behaarung aus, die als Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung dient. Als indigene Art ist sie ein fester Bestandteil der ursprünglichen Flora unserer Trockenstandorte.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © JUAN CARLOS MUÃOZ ROBREDO / Adobe Stock / AdobeStock_377170850
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.