Bild folgtKI-generierte IllustrationCentaurium pulchellum subsp. pulchellum
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Wer das Zierliche Tausendgüldenkraut einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen leuchtend rosa Sternblüten und dem zierlichen Wuchs von nur wenigen Zentimetern ist es ein echtes Kleinod. Diese Pflanze ist für Ihren Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten steht und somit aktiv gefördert werden sollte. Bestäuber wie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) schätzen die Blüten als verlässliche Nahrungsquelle. Da die Art nur mäßig nährstoffreiche Böden braucht, lässt sie sich wunderbar in Steingärten oder magere Beete integrieren. Geben Sie diesem seltenen Heimkehrer einen sonnigen Platz und freuen Sie sich über einen Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Kleine Hilfe, große Wirkung: Die 7 cm hohe Seltenheit für Schmetterlinge.
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Trotz seiner geringen Größe hat das Zierliche Tausendgüldenkraut eine messbare Bedeutung für die lokale Insektenwelt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) von dem Nektarangebot. Da die Art auf der Vorwarnliste (Rote Liste V) geführt wird, dient jeder Gartenstandort als Trittsteinbiotop zur Vernetzung bedrohter Populationen. Die winzigen Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die nur 0,0106 mg wiegen, werden durch den Wind verbreitet und bieten Nahrung für spezialisierte Kleinstlebewesen im Boden. Die Pflanze fördert somit die Biodiversität auf engstem Raum, ohne andere Arten zu verdrängen.
Das Zierliche Tausendgüldenkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achten Sie darauf, dass Kinder die Pflanze nicht verzehren. Im Falle eines Unfalls erreichen Sie den Giftnotruf unter 0228 19 240. Aufgrund der Bitterstoffe ist die Pflanze für den Verzehr in der heimischen Küche nicht geeignet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.072 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wählen Sie einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Boden: Der Boden sollte kalkhaltig oder basisch sein (Reaktionswert 7); bei sauren Böden empfiehlt sich die Gabe von Gartenkalk.
Feuchtigkeit: Achten Sie auf eine mäßig feuchte Bodenbeschaffenheit (Ellenberg Feuchte 5), vermeiden Sie jedoch stehendes Wasser.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt die Art einen normalen Gartenboden ohne zusätzliche Starkdüngung.
Wuchs: Da die Pflanze nur 0,07 m hoch wird, sollte sie im Vordergrund gepflanzt werden, damit sie nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Pflanzzeit: Setzen Sie junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch sehr leichte Samen (0,0106 mg) meist über den Wind selbst.
Gute Partnerin: Echter Wundklee (Anthyllis vulneraria) – er teilt die Vorliebe für sonnige, kalkreiche Standorte und ergänzt das zierliche Kraut ökologisch wie optisch perfekt.
Das Zierliche Tausendgüldenkraut (Centaurium pulchellum subsp. pulchellum) gehört zur Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es als indigene, also ursprünglich einheimische Art, weit verbreitet, besiedelt aber bevorzugt mäßig warme Standorte. Man findet es in der Natur auf frischen, also mäßig feuchten Böden, die einen kalkhaltigen oder basischen Charakter aufweisen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,07 m bleibt die krautige Pflanze sehr niedrig und bildet breitblättrige Blattrosetten aus, die nicht verholzen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →