Bild folgtKI-generierte IllustrationCentranthus ruber subsp. ruber
Unverwechselbar ist der Spornbaldrian (Centranthus ruber subsp. ruber) durch seine dichten, roten Trugdolden (Blütenstände, bei denen die Seitenachsen die Hauptachse übergipfeln) und die bläulich-grünen Blätter. Er ist ein idealer Kandidat für sonnige Gartenbereiche und kommt wunderbar mit kalkreichen Böden zurecht. Da er als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) gilt, bereichert er unsere Gärten schon seit langer Zeit mit seiner robusten Natur. Auch wenn in unserer Datenbank keine spezifischen Bestäuberbeziehungen hinterlegt sind, wird er im Garten oft als belebtes Strukturelement geschätzt. Mit einer Wuchshöhe von 0.51 m fügt er sich harmonisch in Beete ein, ohne andere Gewächse zu verdrängen. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze mit mediterranem Flair suchst, machst du mit ihm alles richtig.
Kalkliebender Sonnenanbeter mit einer präzisen Wuchshöhe von 0.51 m.
Da in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen Beziehungen zu Bestäubern oder Raupen hinterlegt sind, konzentriert sich der ökologische Wert auf die morphologischen Fakten. Der Spornbaldrian produziert Samen mit einem Gewicht von 1.8902 mg, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Seine Blattfläche von 3047.63 mm² bietet eine beachtliche Oberfläche für die Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht). Als Neophyt gliedert er sich in unsere Gartenökosysteme ein, ohne auf der Liste invasiver Arten zu stehen. Er bietet durch seinen dichten Wuchs Struktur und Schutz für bodennah lebende Kleintiere. In mäßig warmen Lagen trägt er zur Vielfalt der Gartenflora bei. Die Pflanze zeigt, wie sich etablierte Zuzügler stabil in die Gestaltung einfügen können.
Der Spornbaldrian wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine konkreten Giftstoffe für diese Art in unseren Daten vorliegen, ist Vorsicht im Garten mit Kleinkindern ratsam. Bei einem versehentlichen Verzehr oder bei Unklarheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.51 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Ein mäßig feuchter, frischer Boden (Feuchtewert 4) ist für das Gedeihen ideal.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) benötigt er normalen Gartenboden ohne übermäßige Düngung.
Kalkgehalt: Er bevorzugt basische Standorte (Reaktionswert 8), gib bei Bedarf etwas Kalk in das Pflanzloch.
Pflanzzeit: Setze ihn am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung mit einer festen Höhe von 0.51 m.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte kann oft eine zweite Blühphase im Spätsommer anregen.
Vermehrung: Er sät sich durch seine leichten Flugsamen (Samengewicht 1.8902 mg) gerne selbst aus, wenn die Samenstände im Herbst stehen bleiben.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, eher magere Standorte.
Der Spornbaldrian gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist eng mit dem Arzneibaldrian verwandt. Er stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird in Deutschland als etablierter Neophyt (eingebürgerte Pflanze) geführt. Als krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) erreicht er eine Wuchshöhe von exakt 0.51 m. Typisch für ihn ist der aufrechte Wuchs mit gegenständigen, leicht fleischigen Blättern, die eine Fläche von etwa 3047.63 mm² erreichen. Er besiedelt bevorzugt mäßig warme Standorte und zeigt eine starke Bindung an kalkhaltige Untergründe.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →