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Cephalotaxus harringtonii
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Auch bekannt als: Japanische Kopfeibe
Mit ihren kammartig gescheitelten, langen und weichen Nadeln fällt die Japanische Kopfeibe (Cephalotaxus harringtonii) sofort auf. Im Naturgarten schätze ich sie vor allem als wertvollen Strukturgeber für schattige Ecken, da sie als immergrünes Gehölz das ganze Jahr über dichten Schutz bietet. Zwar liegen keine spezifischen Daten zu Bestäubern vor, doch das dichte Geäst dient Vögeln wie der Singdrossel (Turdus philomelos) als sicherer Rückzugsort und Nistplatz. Wenn du eine robuste Alternative für schwierige Schattenlagen suchst, die auch im Winter Leben in den Garten bringt, ist sie eine wunderbare Wahl. Ein unaufgeregter, aber verlässlicher Partner für deine Gartengestaltung.
Schattenliebender Strukturgeber: Ein grüner Ruhepol für deinen Naturgarten.
Als fremdländische Art bietet sie zwar keinen Nektar für spezialisierte heimische Insekten, erfüllt aber eine wichtige Funktion als immergrünes Schutzelement. Die dichte Struktur macht sie zu einem idealen Schlafplatz für Vögel während der kalten Wintermonate. Auch nützliche Insekten und Spinnen finden in den tiefen Nadelstockwerken frostsichere Verstecke. Durch ihre Schattenverträglichkeit ermöglicht sie die Begrünung dunkler Winkel, die sonst oft kahl bleiben würden, und trägt so zur vertikalen Vielfalt des Gartens bei. In Kombination mit heimischen Unterwuchs-Pflanzen entsteht so ein wertvoller Etagenaufbau im Garten.
Die Japanische Kopfeibe ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher nicht kindersicher. Besonders die Samenanlagen können bei Verzehr gesundheitsgefährdend sein. Im Falle einer Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Trage bei Schnittarbeiten Handschuhe, um mögliche Hautreizungen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Japanische Kopfeibe gehört zur Familie der Kopfeibengewächse (Cephalotaxaceae) und ist morphologisch eng mit den echten Eiben verwandt. Ursprünglich bewohnt sie die luftfeuchten Bergwälder Japans und Koreas als Unterholzpflanze. Charakteristisch sind die im Vergleich zu heimischen Eiben deutlich längeren, bis zu fünf Zentimeter messenden Nadeln, die zweizeilig angeordnet sind. Sie wächst als ausladender Strauch oder kleiner, mehrstämmiger Baum und zeigt eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber tiefem Schatten im Gartenraum.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.