Bild folgtKI-generierte IllustrationCerapteryx graminis
Auch bekannt als: Dreizack-Erdeule, Dreizack-Graseule
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
6
Pflanzen
besucht
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer die Dreizack-Graseule (Cerapteryx graminis) ist die helle Zeichnung auf den Vorderfluegeln, die an einen dreizackigen Speer erinnert. Du wirst diesen mittelgrossen Nachtfalter waehrend seiner kurzen Flugzeit im Juni beobachten koennen, wenn er aktiv auf Nektarsuche geht. Den Rest des Jahres verbringt das Tier meist unbemerkt: Die Art ueberwintert als Larve (Raupe) und ist polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend), was sie zu einem anpassungsfaehigen Gartenbewohner macht. Im Juni besucht der Falter bevorzugt Pflanzen wie die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis), den Echten Baldrian (Valeriana officinalis) oder die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense). Auch die Heide-Nelke (Dianthus deltoides), der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) und der Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus) dienen als wichtige Nahrungsquellen. Als Gaertner kannst Du die Graseule unterstuetzen, indem Du diese Wildblumen stehen laesst und im Herbst nicht alle Pflanzenteile wegraeumst, damit die Larven ein sicheres Winterquartier finden.
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Dieser Falter ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Er steht in den meisten Regionen nicht unter strengem Artenschutz, profitiert aber als heimische Art von naturbelassenen Gartenstrukturen. Eine Verwechslung mit anderen Graseulen ist moeglich, doch das markante Dreizack-Muster ist ein verlaessliches Bestimmungsmerkmal.
Körper
Körpergröße
medium
Gewicht
0.0392907655097871 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
cold
Überwinterung
larva
Die Dreizack-Graseule wird taxonomisch in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sie ist in Mitteleuropa, einschliesslich Deutschland und der Schweiz, heimisch und bevorzugt kuehlere Standorte. Das auffaelligste Merkmal fuer Laien ist das weisse, dreigeteilte Zeichen auf den ansonsten meist braeunlich gemusterten Vorderfluegeln. Mit einer mittleren Koerpergroesse und einer Masse von etwa 0,04 Gramm gehoert sie zu den typischen Erscheinungen der sommerlichen Wiesenlandschaft.
6 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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