Bild folgtKI-generierte IllustrationCerastium alsinifolium
Unverwechselbar ist Cerastium alsinifolium durch seine reinweißen, tief eingekerbten Blütenblätter und die an Vogelmiere erinnernden, länglichen Blätter. In deinem Garten übernimmt diese seltene Art eine wichtige Rolle als Spezialist für magere Standorte, die nicht jeder Pflanze behagen. Durch ihre Anpassung an kühle, frische Bedingungen fördert sie die Vielfalt in Bereichen, die sonst oft vernachlässigt werden. Als heimisches Gewächs unterstützt sie die natürliche Balance deines Gartens. Mit dieser Wahl zeigst du echtes Fingerspitzengefühl für den Erhalt unserer regionalen Flora und gestaltest einen wertvollen Rückzugsort für spezialisierte Arten.
Heimische Seltenheit: Dein weißer Blütenteppich für magere Gartenstandorte.
Cerastium alsinifolium leistet einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt, indem sie eine ökologische Nische auf mageren und frischen Böden besetzt. Da sie in Deutschland heimisch ist, bildet sie einen festen Bestandteil des lokalen Ökosystems. Ihre Blütezeit von Juni bis August bietet eine verlässliche Nahrungsquelle in den Sommermonaten. Durch den Verzicht auf Überdüngung an ihrem Standort förderst du zudem ein Bodenmilieu, das für viele spezialisierte Organismen lebensnotwendig ist. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, stützt jede Ansiedlung dieser seltenen Art das regionale ökologische Gefüge.
Cerastium alsinifolium ist als nicht kindersicher eingestuft. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unbedingt vermieden werden. Achte darauf, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern oder neugierigen Haustieren zu platzieren, um Risiken auszuschließen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Licht 5: Wähle einen Platz im Halbschatten, an dem die Pflanze vor extremer Mittagssonne geschützt ist.
Feuchte 5: Halte den Boden frisch (mäßig feucht); er sollte nie ganz austrocknen, aber auch keine Staunässe bilden.
Nährstoffe 3: Pflanze sie in magere Erde, da sie als Schwachzehrer keine zusätzliche Düngung benötigt.
Reaktion 6: Achte auf einen neutralen bis schwach sauren Boden für ein gesundes Wachstum.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Garten.
Bodenvorbereitung: Bei zu schweren Böden kannst du Sand einarbeiten, um die Durchlässigkeit zu verbessern.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte ist nicht zwingend erforderlich, fördert aber einen kompakten Wuchs.
Gute Partnerin: Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen Standortansprüche an magere Böden teilt und ökologisch wertvoll ergänzt.
Cerastium alsinifolium gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst mäßig warme Standorte, wobei sie neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre krautige Wuchsform und die charakteristischen, tief gespaltenen Kronblätter aus, die typisch für die Gattung der Hornkräuter sind. Als Schwachzehrer (Magerpflanze) ist sie perfekt an nährstoffarme Bedingungen angepasst, was sie zu einer Besonderheit in der heimischen Flora macht.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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