Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Apidae
Ceratina chalcites ist eine Wildbiene, die sich durch ihre metallisch glänzende Färbung auszeichnet. Als polylektische Art ist sie bei der Nahrungssuche nicht auf bestimmte Pflanzenfamilien festgelegt, sondern nutzt ein breites Spektrum an verfügbaren Blütenressourcen. Diese Insekten gehören zur Gruppe der Wildbienen und sind in Teilen der DACH-Region heimisch. Die Lebensweise dieser Tiere ist eng an das Vorhandensein geeigneter Niststrukturen gebunden. Da sie ihre Nester bevorzugt in markhaltigen Stängeln anlegen, profitieren sie von einem naturnahen Garten. Du kannst diese Art unterstützen, indem du abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen lässt und auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest. Ein strukturreicher Garten mit vielfältigen Angeboten bietet die besten Voraussetzungen für ihr Überleben. Durch den Verzicht auf radikale Aufräumarbeiten im Herbst schaffst du wichtige Rückzugsorte für die nächste Generation. Die ökologische Rolle dieser Wildbienen liegt in der Bestäubung verschiedenster Blütenpflanzen in deinem Garten.
Die Aktivitätsphase beginnt im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen. In den Sommermonaten findet die Fortpflanzung statt. Mit dem Einsetzen der kühleren Temperaturen im Herbst ziehen sich die Tiere in ihre Winterquartiere zurück.
Ceratina chalcites ist wie alle Wildbienen ein friedfertiges Insekt und stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Sie ist als Bestäuber ein wertvoller Nützling in deinem Garten und unterliegt den allgemeinen Schutzbestimmungen für Wildbienen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
univoltin
Ceratina chalcites ist eine Art aus der Familie der Apidae und gehört zur Gattung Ceratina. Sie ist in verschiedenen europäischen Ländern verbreitet, darunter auch in Österreich und der Schweiz. Als polylektische Wildbiene zeigt sie eine hohe Flexibilität bei der Wahl ihrer Nahrungsquellen. Die Tiere sind als Insekten ein wichtiger Bestandteil der heimischen Biodiversität.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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