Bild folgtKI-generierte IllustrationCeratina cucurbitina (Rossi, 1792)
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Du erkennst die Schwarze Keulhornbiene an ihrem tiefschwarz glänzenden, fast haarlosen Körper und den namensgebenden, am Ende keulenförmig verdickten Fühlern. Mit einer Körperlänge von lediglich 6 bis 8 Millimetern ist sie ein recht kleiner, aber auffälliger Gartenbewohner. Pro Jahr entwickelt sich meist nur eine Generation dieser solitären (einzeln lebenden) Bienenart. Die Weibchen legen ihre Eier in selbst genagte Gänge markhaltiger Pflanzenstängel ab, wobei jede Larve eine eigene Kammer mit einem Pollenvorrat erhält. Im Frühjahr und Sommer beobachtest du sie beim Blütenbesuch an der Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) oder dem Weidenblatt-Rindsauge (Buphthalmum salicifolium). Im Spätsommer und Herbst nutzt sie bevorzugt das Heidekraut (Calluna vulgaris) oder das Großblütige Bitterkraut (Picris hieracioides) zur Nektaraufnahme. Die Larven ernähren sich ausschließlich von diesem gesammelten Gemisch aus Pollen und Nektar. Den Winter verbringen die erwachsenen Tiere in einer Kältestarre (Zustand reduzierter Stoffwechselaktivität) innerhalb von hohlen Stängeln, oft gemeinschaftlich mit Artgenossen. Du kannst diese nützliche Biene fördern, indem du markhaltige Stängel von Brombeeren oder Sonnenblumen im Winter nicht abschneidest, sondern bis in das nächste Frühjahr stehen lässt. Solche natürlichen Nistgelegenheiten sind für den Fortbestand der Art in deinem Garten entscheidend.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Diese Wildbiene ist friedfertig, sticht nicht und ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; ein Anfassen oder Umsiedeln ist daher nicht gestattet.
Die Schwarze Keulhornbiene (Ceratina cucurbitina) gehört zur Familie der Apidae (Echte Bienen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie zeichnet sich durch ihre solitäre (nicht staatenbildende) Lebensweise aus und nistet bevorzugt in markhaltigen Pflanzenstängeln. Ein wesentliches Merkmal ist der metallisch schwarz glänzende Körper und die charakteristische Keulenform der Fühler. Mit ihrer geringen Größe von unter einem Zentimeter wird sie oft übersehen, ist jedoch eine wichtige Bestäuberin für heimische Wildpflanzen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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