Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Coccinellidae
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Dieser gestreckte, oval geformte Käfer zeichnet sich durch seine orangeroten Deckflügel aus, die in der Regel elf schwarze Punkte tragen. In Deinem Garten ist der Elfpunkt-Marienkäfer (Ceratomegilla undecimnotata) ein hochwillkommener Gast, da er als spezialisierter Räuber große Mengen an Blattläusen vertilgt. Du triffst ihn oft an sonnigen Standorten an, wo er gezielt Pflanzen wie die Gewöhnliche Möhre, den Knollenfenchel oder den Rainfarn nach Beute absucht. Auch an der Ackerbohne ist er häufig bei der Jagd zu beobachten. Die Larven entwickeln sich ebenfalls auf der Vegetation und leisten dort wertvolle Arbeit bei der biologischen Schädlingskontrolle. Um diesen nützlichen Käfer zu unterstützen, solltest Du verblühte Stauden und Laubhaufen über den Winter stehen lassen, da er dort Schutz sucht. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet ihm die beste Lebensgrundlage. Achte darauf, sonnige Plätze und Trockenstrukturen wie Steinhaufen zu erhalten, da die Art Wärme liebt. Durch das Belassen von Pflanzenresten ermöglichst Du ihm eine sichere Überwinterung in Deiner Nähe.
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Dieser Käfer ist ein reiner Nützling und für den Menschen völlig harmlos, da er weder beißt noch sticht. Es sind keine besonderen Schutzbestimmungen für diese Art bekannt, sie ist jedoch aufgrund ihrer Rolle als natürlicher Schädlingsbekämpfer ökologisch sehr wertvoll.
Der Elfpunkt-Marienkäfer wird taxonomisch in die Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Mit einer Körperlänge von etwa fünf bis sieben Millimetern gehört er zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gattung. Er bevorzugt xerotherme (wärmeliebende und trockene) Standorte und ist ökologisch eng an das Vorkommen von Blattläusen gebunden.
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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