Bild folgtKI-generierte IllustrationCercopis arcuata Fieber, 1844
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Weinbergs-Blutzikade ist ein auffaelliges Insekt, das sich durch seine markante schwarz-rote Zeichnung auf den Fluegeln auszeichnet. Als Vertreter der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, verfuegt dieses Tier ueber einen speziellen Stechruessel, mit dem es Pflanzensaft aufnimmt. Diese Zikadenart ernaehrt sich ausschliesslich von den Leitungsbahnen verschiedener Pflanzen, indem sie den dort fliessenden Saft saugt. In deinem Garten kannst du diese Insekten vor allem in naturnahen Bereichen mit einer abwechslungsreichen Vegetation finden. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, stellt jede Sichtung eine Besonderheit dar. Ein Verzicht auf chemische Pestizide ist essenziell, um den Lebensraum dieser seltenen Tiere zu erhalten. Auch das Belassen von Totholz und die Foerderung von Strukturen wie Laubschichten koennen indirekt zur Stabilisierung der Lebensbedingungen beitragen. Da die Art auf spezifische Umweltbedingungen angewiesen ist, reagiert sie empfindlich auf intensive landwirtschaftliche oder gärtnerische Eingriffe. Eine naturnahe Gestaltung deines Gartens bietet die besten Voraussetzungen, um die Biodiversitaet insgesamt zu staerken.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschluesselung der Lebensphasen fuer diese spezifische Art.
Die Weinbergs-Blutzikade ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und weder giftig noch beisst sie. Da sie in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, geniesst sie eine hohe naturschutzfachliche Relevanz und sollte keinesfalls behelligt werden.
Die Weinbergs-Blutzikade gehoert zur Familie der Cercopidae, den sogenannten Schaumzikaden. Sie ist innerhalb der Ordnung der Hemiptera eingeordnet und kommt in Deutschland vor. Aufgrund ihres Status als extrem seltene Art ist sie ein bedeutendes Objekt fuer die Biodiversitaetsforschung. Die Lebensweise ist eng an das Vorhandensein geeigneter Wirtspflanzen gebunden, aus denen sie ihre Nahrung bezieht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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