
Chamaecytisus supinus
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An ihren dichten, büscheligen Blütenköpfen in leuchtendem Gelb lässt sich der Kopf-Zwergginster (Chamaecytisus supinus) sofort erkennen. Er ist eine echte Besonderheit für Deinen Garten, da er in der Natur bereits auf der Roten Liste steht und als gefährdet gilt. Mit dieser Pflanze holst Du Dir einen Spezialisten für trockene Standorte ins Haus, der als indigen (einheimisch) perfekt an unser Klima in Deutschland, Österreich und der Schweiz angepasst ist. Er bereichert Deinen Garten vor allem durch seine Seltenheit und seine Fähigkeit, karge Böden zu besiedeln. Wenn Du ihm ein sonniges Plätzchen schenkst, leistest Du einen direkten Beitrag zum Artenschutz.
Seltener Naturschatz für Sonnenanbeter: Hol Dir den Artenschutz in den Garten.
Als indigene Art ist dieser Ginster ein wertvoller Bestandteil der regionalen Biodiversität (Artenvielfalt). Sein Status auf der Roten Liste (Stufe 3) verdeutlicht, wie wichtig jeder einzelne Standort für den Erhalt der genetischen Vielfalt dieser Art ist. In Deinem Garten dient er als wichtiger Bodenverbesserer, der Nährstoffe in kargen Bereichen fixiert. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, ist er als heimischer Hülsenfrüchtler grundsätzlich eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Insekten der Magerstandorte. Er schließt Lücken in ökologischen Korridoren zwischen wilden Populationen.
Der Kopf-Zwergginster ist als nicht kindersicher eingestuft, da er Giftstoffe enthalten kann, die bei Verzehr problematisch sind. Achte daher besonders darauf, wenn Kinder oder Haustiere Deinen Garten nutzen. Im Falle eines Unfalls oder Verdachts auf Vergiftung wende Dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Teils immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kopf-Zwergginster gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet, wenn auch selten. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Waldränder, wo er kalkhaltige Böden bevorzugt. Ein typisches Merkmal ist die Behaarung der Triebe und Blätter, die ihn vor Verdunstung schützt. Da er in der Roten Liste mit der Kategorie 3 (gefährdet) geführt wird, kommt der Erhaltung in Gartenkultur eine besondere Bedeutung zu. Als Leguminose (Hülsenfruchtgewächs) lebt er in Symbiose mit Bodenbakterien, die Stickstoff binden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_349673979
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.