Bild folgtKI-generierte IllustrationChamelaucium uncinatum
Auch bekannt als: Geraldton Waxflower, Hakiges Chamelaucium
An den wachsartigen, fünfblättrigen Blüten lässt sich das Hakige Chamelaucium (Chamelaucium uncinatum) sofort erkennen. Dieser verholzte Strauch ist ein Gast aus fernen Regionen und bereichert unsere Gärten vor allem als Kübelpflanze auf sonnigen Terrassen. Da die Art ursprünglich in Australien beheimatet ist, liegen für unsere gebietsfremd Wildbienen oder Schmetterlinge keine spezifischen Nutzungsdaten vor, doch als Strukturgeber bietet der Strauch geschützte Plätze im Gartenraum. Mit seiner Vorliebe für sandige Böden ist er eine interessante Ergänzung für Dich, wenn Du einen trockenen, warmen Standort gestalten möchtest. Achte darauf, dass er aufgrund seiner Herkunft in unseren Wintern besonderen Schutz benötigt.
Wachsartige Blütenpracht für sonnige Plätze und sandige Böden.
Für das Hakige Chamelaucium liegen derzeit keine spezifischen Beziehungsdaten zu heimischen Bestäubern vor. Da es sich um eine nicht-heimische Art handelt, fehlen spezialisierte Insekten, die auf diese Pflanze angewiesen sind. Mit einem Diasporengewicht von 24,4 mg sind die Samen recht schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet; in ihrer Heimat übernehmen oft bodennah lebende Tiere die Verteilung. Im hiesigen Naturgarten dient der Strauch primär als sommerliches Gestaltungselement. Um den ökologischen Wert Deiner Terrasse zu steigern, solltest Du ihn stets mit heimischen Wildblumen kombinieren, die Nahrung für hiesige Arten bieten.
Das Hakige Chamelaucium wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher Vorsicht geboten, wenn kleine Kinder im Garten spielen, damit keine Pflanzenteile verschluckt werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze das Chamelaucium im Frühling (März bis Mai) in einen Kübel ein.
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens 6 Stunden direkter Besonnung.
Nutze ein sehr durchlässiges Substrat mit hohem Sandanteil, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Der Wasserbedarf ist moderat; lass die oberste Erdschicht zwischen den Gaben abtrocknen.
Da die Pflanze nicht frosthart ist, muss sie im Winter in ein helles, kühles Quartier bei etwa 5 bis 10 Grad Celsius umziehen.
Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte fördert eine dichte Verzweigung und verhindert das Verkahlen.
Dünger solltest Du nur sparsam während der Wachstumszeit einsetzen.
Gute Partnerin: Der heimische Sand-Thymian (Thymus serpyllum) – er teilt die Vorliebe für magere, sandige Böden und sonnigste Plätze.
Das Hakige Chamelaucium (Chamelaucium uncinatum) gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) in der Ordnung der Myrtenartigen. Ursprünglich stammt die Art aus Westaustralien, wo sie in heideähnlichen Buschlandschaften auf sandigen Böden wächst. Auffällig ist der verholzte Wuchs als Strauch mit charakteristisch breitblättrigen Blättern. Botanisch interessant ist das vergleichsweise schwere Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 24,4 mg, was eine Ausbreitung über kurze Distanzen begünstigt. In Mitteleuropa wird sie aufgrund mangelnder Frosthärte fast ausschließlich in Gefäßen kultiviert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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