Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
G.O. Sars, 1895
heimisch in Deutschland
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Chelicorophium curvispinum ist ein kleiner Röhrenkrebs, der sich durch seine charakteristische Fähigkeit auszeichnet, aus organischem Material und Sedimenten feste Wohnröhren zu bauen. Als Vertreter der Krebstiere lebt dieser Organismus bevorzugt in Gewässern, wo er durch das Filtern von feinen Partikeln aus dem Wasser oder das Abweiden von organischen Ablagerungen seine Nahrung aufnimmt. Die Art ist ein klassischer Filtrierer, der durch seine Aktivität zur Klärung des Wassers beiträgt. In der ökologischen Gemeinschaft nimmt er eine wichtige Rolle als Bindeglied in der Nahrungskette ein. Da diese Krebse auf saubere und strukturreiche Gewässer angewiesen sind, fördert ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel in der Umgebung von Gartenteichen die Wasserqualität. Eine naturnahe Gestaltung mit ausreichendem Totholz und organischem Substrat am Gewässergrund bietet diesen Tieren notwendige Siedlungsflächen. Die Bestände profitieren von einer stabilen Gewässerökologie, die frei von starken Belastungen ist. Durch die Besiedlung von Hartsubstraten beeinflusst Chelicorophium curvispinum die lokale Struktur der Gewässersohle maßgeblich.
Die Aktivität der Tiere ist eng an die Wassertemperatur gekoppelt. In den wärmeren Monaten findet die Fortpflanzung statt, während die Aktivität bei sinkenden Temperaturen im Spätherbst deutlich abnimmt.
Die Art ist in der Roten Liste Deutschlands als nicht bewertet eingestuft. Von diesem Krebstier geht für den Menschen keine Gefahr aus, da es weder beißt noch sticht. Es ist als natürlicher Bestandteil der aquatischen Fauna zu betrachten.
Chelicorophium curvispinum gehört zur Gruppe der Corophiidae innerhalb der Krebstiere. Die Art ist in Deutschland verbreitet und besiedelt vorwiegend limnische, also süßwasserführende Lebensräume. Als sessiler, also ortsgebundener Röhrenbauer verbringt das Tier den Großteil seines Lebens in selbst gefertigten Strukturen. Die Körpergröße ist artspezifisch klein und an die aquatische Lebensweise angepasst.
•NaturkompassDB
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