Bild folgtKI-generierte IllustrationChenopodium ficifolium
Auch bekannt als: Feigenblättriger Gänsefuss
Mit ihren feigenähnlich geformten Blättern fällt die Pflanze sofort auf. Der Feigenblättrige Gänsefuß ist ein archäophytischer (vor langer Zeit eingewanderter) Spezialist für besonders nährstoffreiche Böden. Er zeigt dir zuverlässig an, wo deine Erde besonders kraftvoll und „fett“ ist. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.56 m passt er wunderbar in sonnige Gartenbereiche, die eine natürliche Note vertragen. Seine leichten Samen nutzen den Wind, um sich neue Lebensräume zu erschließen. Möchtest du diesen geschichtsträchtigen Wildwuchs in deinem Garten willkommen heißen?
Feigenförmiges Blattwerk trifft 0,56 Meter geballte Naturkraft.
Nach aktuellen Daten nutzt der Feigenblättrige Gänsefuß den Wind für seine Fernausbreitung, was durch das geringe Samengewicht von 0.3393 mg ermöglicht wird. Er blüht verlässlich in den Monaten Juni bis September an warmen, sonnigen Standorten. Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) ist er ein wichtiger Akteur im Stoffkreislauf nährstoffreicher Böden. Seine Blattfläche von 762.2 mm² trägt effektiv zur Photosynthese und somit zur Biomasseproduktion bei. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein Hauptwert im Garten in der Bodenanzeige und der Strukturgebung für bodennahe Organismen.
Der Feigenblättrige Gänsefuß gilt als nicht kindersicher. Du solltest also in Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ein wachsames Auge haben. Bei versehentlichem Verzehr oder Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.559 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz für eine optimale Entwicklung.
Ellenberg Feuchte 6: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht), Staunässe jedoch vermeiden.
Ellenberg Nährstoffe 7: Da die Pflanze ein Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf) ist, sollte der Boden sehr nährstoffreich sein.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai kannst du sie direkt in die Erde setzen.
Pflanzzeit im Herbst: Solange der Boden offen ist, ist eine Pflanzung bis November möglich.
Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.56 m fügt sie sich gut in die mittlere Ebene deines Beetes ein.
Die Vermehrung erfolgt durch Selbstaussaat der sehr leichten Samen (0.3393 mg).
Rückschnitt: Da sie krautig wächst, kannst du abgestorbene Teile im Spätwinter entfernen.
Gute Partnerin: Echter Beinwell (Symphytum officinale) – er liebt ebenfalls nährstoffreiche Böden und bietet eine schöne optische Ergänzung.
Der Feigenblättrige Gänsefuß (Chenopodium ficifolium) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und wird oft als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) eingestuft. Man findet ihn bevorzugt an sonnigen, stickstoffreichen Plätzen wie Gartenrändern oder Schuttstellen. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch seine 0.56 m Wuchshöhe und die charakteristischen, breitblättrigen Blätter aus. Die Pflanze ist nicht verholzt und wächst rein krautig.
1 Video zu Feigenblättriger Gänsefuß
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →