Bild folgtKI-generierte IllustrationChenopodium ficifolium subsp. ficifolium
Auch bekannt als: Chenopodium ficifolium subsp. ficifolium
Du erkennst den Feigenblättrigen Gänsefuß (Chenopodium ficifolium subsp. ficifolium) an seinen charakteristischen Blättern, die mit ihren drei Lappen auffällig an die Form einer kleinen Feige erinnern. In deinem Naturgarten ist dieser heimische Archäophyt (eine Pflanze, die vor langer Zeit zu uns kam) ein wertvoller Pionier, der ungenutzte Bodenflächen schnell und effektiv begrünt. Da er keine Symbiosen mit Bodenpilzen benötigt, besetzt er Nischen, die für anspruchsvollere Arten schwierig sind. Mit einer kompakten Wuchshöhe fügt er sich harmonisch in Beete ein, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Wenn du Wert auf eine ursprüngliche Pflanzenwelt legst, ist dieser Gänsefuß genau die richtige Wahl für dich.
Feigenblatt-Optik auf 56 cm: Der heimische Spezialist für windgetragene Vielfalt.
Die ökologische Bedeutung des Feigenblättrigen Gänsefußes liegt vor allem in seiner Rolle als Pionierpflanze auf vegetationsarmen Böden. Durch sein sehr leichtes Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,3393 mg ist er auf die Wind- und Fernausbreitung spezialisiert, was ihm die schnelle Besiedlung neuer Lebensräume ermöglicht. Da er keine Mykorrhiza (Pilzsymbiose) eingeht, ist er unabhängig von komplexen Bodenstrukturen und trägt zur ersten Bodenfestigung bei. Seine Blätter bieten Schutz für den Boden und fördern durch ihre Zersetzung den Humusaufbau. In der ökologischen Gartengestaltung dient er somit als wichtiger Grundbaustein für ein funktionierendes, naturnahes Mikroklima.
Bitte beachte, dass der Feigenblättrige Gänsefuß als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern sollte er daher mit Bedacht oder außerhalb der direkten Spielbereiche platziert werden. Bei Verdacht auf Verzehr oder gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.559 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nutze die Pflanzzeit im Frühling von März bis Mai, um die jungen Keimlinge zu setzen.
Wähle einen Standort mit offenem, feinkrumigem Boden, da die Art ein typischer Erstbesiedler ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, damit sich die 0,56 m hohe Pflanze gut entfalten kann.
Da die Pflanze keine Mykorrhiza (NM - Symbiose mit Pilzen) benötigt, ist keine spezielle Bodenimpfung erforderlich.
Achte auf eine ausreichende Nährstoffversorgung im Boden, um die Blattfläche von 762,2 mm² voll auszubilden.
Belasse die Samenstände im Herbst an der Pflanze, damit sich die leichten Samen (0,3393 mg) über den Wind verbreiten können.
Ein Rückschnitt ist während der Wachstumsphase nicht notwendig, da die Pflanze einjährig-krautig wächst.
Gute Partnerin: Die Weiße Taubnessel (Lamium album) – sie teilt die Vorliebe für nährstoffreiche Böden und ergänzt das Blattwerk durch ihre frühen Blüten.
Der Feigenblättrige Gänsefuß gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) und ist in Deutschland als indigen oder Archäophyt fest etabliert. Er besiedelt typischerweise Ruderalstandorte (vom Menschen beeinflusste Rohböden) und Gartenland. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,56 m und bildet breitblättrige Blätter mit einer Fläche von etwa 762,2 mm² aus. Ein botanisches Merkmal ist sein Status als Nicht-Mykorrhiza-Pflanze (NM), was bedeutet, dass er für sein Wachstum nicht auf die Zusammenarbeit mit Bodenpilzen angewiesen ist.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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