Bild folgtKI-generierte IllustrationChenopodium giganteum
Auch bekannt als: Baumspinat, Chenopodium album subsp. amaranthicolor, Riesengänsefuß
Schon von weitem fällt der Baumspinat (Chenopodium giganteum) durch seinen magentafarbenen, fast künstlich leuchtenden Neuaustrieb der Blätter auf. Mit seiner beachtlichen Höhe von 1,73 m ist er ein beeindruckender Gast, der Struktur in deine Beete bringt. Da die Pflanze bis in den November hinein blüht, bietet sie spät im Jahr einen wichtigen Lebensraum im Garten. Die winzigen Samen sind im Winter eine wertvolle Energiequelle für Vögel wie den Distelfink (Carduelis carduelis). Mit diesem Gewächs holst du dir einen robusten und unkomplizierten Begleiter in den Garten, der fast von alleine wächst.
Magentafarbener Gartenriese: 1,73 Meter Höhe und Vogelfutter bis in den Winter.
Nach aktuellen Daten bietet der Baumspinat durch seine lange Blütezeit von Juni bis November eine wichtige vertikale Struktur im Garten. Während spezifische Bestäubungsdaten für Insekten in dieser Datenbank fehlen, ist die Bedeutung für die Vogelwelt hervorzuheben. Die Diasporen (Samen) sind mit 0,72 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Diese Samen dienen im Winter als wertvolle Nahrung für heimische Singvögel. Durch die Wuchshöhe von 1,73 m schafft die Pflanze zudem geschützte Räume und Deckung für bodennah lebende Kleintiere während der späten Sommermonate.
Der Baumspinat ist als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält Oxalsäure (eine organische Säure), die in größeren Mengen für Kinder und Haustiere problematisch sein kann. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.732 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im April oder Mai direkt ins Freiland.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die magentafarbene Färbung der Triebspitzen kräftig ausfällt.
Boden: Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, humose Böden (Erde mit hohem Anteil an zersetztem organischen Material).
Feuchtigkeit: Halte das Substrat gleichmäßig feucht, vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Wuchsraum: Plane aufgrund der Endhöhe von genau 1,73 m ausreichend Platz im Hintergrund deines Beetes ein.
Pflege: Ein Rückschnitt während der Saison ist nicht nötig; die Pflanze ist sehr pflegeleicht.
Vermehrung: Durch Selbstaussaat sorgt der Baumspinat oft selbst für Nachkommen im nächsten Jahr.
Gute Partnerin: Die Wilde Möhre (Daucus carota) – sie hat ähnliche Bodenansprüche und ergänzt den Baumspinat optisch sowie ökologisch hervorragend.
Der Baumspinat (Chenopodium giganteum) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Er wächst als einjährige, krautige Pflanze (nicht verholzend) und erreicht eine spezifische Wuchshöhe von 1,73 m. Ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammend, hat er sich in unseren Gärten als wüchsiger Kulturbegleiter etabliert. Charakteristisch sind die breitblättrigen Laubblätter mit ihrem mehligen Überzug, der die Verdunstung reduziert. Die Vermehrung erfolgt über Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die mit 0,72 mg sehr leicht sind und die Windausbreitung ermöglichen.
1 Video zu Baumspinat
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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