Bild folgtKI-generierte IllustrationChlorophorus sartor
1
Pflanzen
besucht
2
Interaktionen
dokumentiert
An den drei hellen, quer verlaufenden Binden auf seinen dunklen Flügeldecken lässt sich der Weißbindige Widderbock (Chlorophorus sartor) sofort erkennen. Dieser zierliche Käfer ist ein interessanter Bewohner deines Gartens, der meist eine Körperlänge von 7 bis 10 Millimetern aufweist. Typischerweise bringt die Art nur eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Entwicklung der Larven im Holz oft über ein bis zwei Jahre verläuft. Die Weibchen suchen für die Eiablage gezielt abgestorbenes Laubholz in sonnigen Lagen auf. Im Frühling wirst du die Käfer noch nicht entdecken, da sie erst im Sommer, vor allem von Juni bis August, aktiv sind. Dann besuchen sie bevorzugt die Wilde Möhre (Daucus carota), um dort Nektar und Pollen zu sammeln. Die Larven leben im Inneren von trockenen Ästen und ernähren sich dort ausschließlich von der Holzsubstanz. Sie überwintern als Larven tief im Holz, wo sie in eine Kältestarre (Stoffwechselruhe bei niedrigen Temperaturen) verfallen. Du kannst diesen nützlichen Insekten helfen, indem du Altholzstapel an sonnigen Plätzen im Garten liegen lässt. So schaffst du wertvollen Lebensraum für die Larvenentwicklung und förderst die biologische Vielfalt ganz ohne großen Aufwand.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Weißbindige Widderbock kann weder stechen noch beißen und stellt für Menschen oder Haustiere keinerlei Gefahr dar. Er unterliegt dem allgemeinen Artenschutz, weshalb du ihn am besten ungestört an der Wilden Möhre beobachten solltest.
Der Weißbindige Widderbock (Chlorophorus sartor) ist ein Insekt aus der Ordnung der Käfer und in unserer Region heimisch. Er besiedelt bevorzugt wärmebegünstigte Standorte wie sonnige Waldränder, Heckenlandschaften und naturnahe Gärten. Die Art erreicht eine Körpergröße von etwa 7 bis 10 Millimetern und zeichnet sich durch lange Fühler sowie eine charakteristische Flügelzeichnung aus. Als thermophile (wärmeliebende) Art ist er besonders an heißen Sommertagen auf Doldenblütlern aktiv. Seine ökologische Bedeutung liegt vor allem im Abbau von Totholz (abgestorbenes Holzgewebe) während des Larvenstadiums.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →