Bild folgtKI-generierte IllustrationChoerades femorata (Meigen, 1804)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Kleine Mordfliege (Choerades femorata) ist ein Insekt aus der Gruppe der Diptera, also der Zweiflügler, das sich durch seine räuberische Lebensweise auszeichnet. Als Vertreter der Raubfliegen jagt dieses Tier andere Insekten im Flug, wobei es seine Beute mit einem gezielten Stich lähmt. Du findest diese Art vor allem in sonnigen, strukturreichen Lebensräumen, in denen sie auf Ansitzwarten wie Zweigen oder Steinen auf vorbeifliegende Beutetiere lauert. Da die Larven dieser Fliegen häufig in Totholz leben, ist ein naturnaher Garten mit altem Holzbestand eine wichtige Voraussetzung für ihr Vorkommen. Ein Verzicht auf chemische Pestizide sichert zudem die Nahrungsgrundlage für die erwachsenen Tiere. Die ökologische Rolle der Kleinen Mordfliege besteht in der Regulation von Insektenpopulationen innerhalb ihres Lebensraums. Durch das Belassen von Totholz und die Förderung von Kleinstrukturen schaffst du ideale Bedingungen für diese faszinierenden Jäger. Da die Art in Deutschland als ungefährdet gilt, ist sie ein stabiler Bestandteil der heimischen Insektenfauna. Achte bei der Gartenpflege darauf, dass sonnige Plätze und Totholzstrukturen erhalten bleiben, um die Ansiedlung zu unterstützen.
Die Aktivitätsphase der erwachsenen Tiere erstreckt sich über die warmen Monate des Jahres, in denen sie aktiv auf Jagd gehen und sich fortpflanzen.
Die Kleine Mordfliege ist nicht geschützt und gilt in Deutschland als ungefährdet. Sie ist als Nützling einzustufen, da sie andere Insekten reguliert. Für den Menschen ist sie harmlos, auch wenn sie bei grober Handhabung zur Verteidigung stechen kann.
Die Kleine Mordfliege (Choerades femorata) gehört zur Familie der Asilidae, den Raubfliegen, innerhalb der Ordnung der Diptera. Sie ist in Deutschland verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige, strukturreiche Habitate. Als räuberisches Insekt ist sie auf das Vorhandensein von Beutetieren angewiesen, die sie aktiv im Flug erbeutet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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