Bild folgtKI-generierte IllustrationChorthippus pullus (Philippi, 1830)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Kiesbank-Grashüpfer (Chorthippus pullus) ist eine Insektenart aus der Gruppe der Orthoptera, also der Geradflügler, die sich durch ihre spezifische Färbung und Körpergestalt auszeichnet. Als spezialisierte Art ist sie in Deutschland extrem selten und wird in der Roten Liste in der Kategorie 1 als vom Aussterben bedroht geführt. Diese Heuschrecken ernähren sich als Pflanzenfresser von verschiedenen Gräsern und Kräutern, die sie in ihrem natürlichen Lebensraum vorfinden. Da die Art auf sehr spezifische, meist kiesige und offene Lebensräume angewiesen ist, findet sie in intensiv bewirtschafteten Gärten kaum geeignete Bedingungen. Eine Förderung der Biodiversität durch den Verzicht auf Pestizide und die Schaffung von naturnahen, ungestörten Bereichen kann jedoch allgemein zum Schutz gefährdeter Insekten beitragen. Der Erhalt von offenen Bodenstellen und der Verzicht auf eine zu häufige Mahd sind wichtige Maßnahmen, um die ökologische Vielfalt zu unterstützen. Da der Kiesbank-Grashüpfer auf sehr spezielle Habitate angewiesen ist, bleibt sein Vorkommen auf wenige, ökologisch wertvolle Standorte beschränkt. Eine Beobachtung dieser Art ist daher ein besonderes Ereignis, das auf eine intakte ökologische Nische hinweist.
Die Aktivitätsphasen dieser Art sind an die klimatischen Bedingungen angepasst, wobei die Entwicklung der Larven und die anschließende Reifezeit der Imagines, also der ausgewachsenen Tiere, in die warmen Sommermonate fallen.
Der Kiesbank-Grashüpfer ist als Insekt völlig harmlos und beißt oder sticht nicht. Da die Art in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, unterliegt sie einem besonderen Schutzstatus und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum keinesfalls gestört werden.
Der Kiesbank-Grashüpfer (Chorthippus pullus) gehört zur Familie der Acrididae, den Feldheuschrecken. Er ist innerhalb der Ordnung der Orthoptera eingeordnet und zeigt eine hochspezialisierte Lebensweise. In Deutschland ist die Art aufgrund ihrer engen Habitatansprüche stark gefährdet und nur noch in sehr begrenzten Gebieten anzutreffen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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