Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
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Der Cidnopus pilosus (Leske, 1785) ist ein etwa 8 bis 11 Millimeter langer, eher schmaler Käfer mit einer dunklen, meist schwärzlichen Färbung und einer charakteristischen, feinen Behaarung auf den Flügeldecken. Diese Behaarung hat ihm den Namen Behaarter Schnellkäfer eingebracht. Du erkennst ihn und seine Verwandten an der typischen Körperform und der Fähigkeit, sich bei Gefahr mit einem hörbaren Klicken in die Luft zu schnellen. Im Garten bevorzugt er sonnige Standorte und Wiesenflächen. Er erfüllt eine wichtige Rolle im Ökosystem, da die erwachsenen Tiere Blüten besuchen, während die Larven im Boden leben. Die Larven der Schnellkäfer, oft als Drahtwürmer (hartschalige, zylindrische Larven) bezeichnet, ernähren sich von organischem Material und Wurzeln. Wenn du ihn in deinem Garten entdeckst, zeigt das eine vitale Bodenstruktur an. Er besucht dort gezielt Pflanzen wie die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) oder das Ausdauernde Gänseblümchen (Bellis perennis). Auch das Gewöhnliche Katzenpfötchen (Antennaria dioica) und Achillea millefolium var. collina dienen ihm als Nahrungsquelle. Um diesen Käfer zu fördern, solltest du naturnahe Wiesenbereiche stehen lassen und auf Pestizide verzichten. Ein lockerer, humusreicher Boden bietet den Larven ideale Entwicklungsbedingungen.
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Dieser Käfer ist für Menschen vollkommen ungefährlich und besitzt keinen Stachel. Er gilt nicht als bedeutender Schädling im Garten und steht nicht unter strengem Artenschutz. Du kannst ihn unbesorgt beobachten, da er weder beißt noch Materialschäden im Haus verursacht.
Dieser Käfer gehört zur Familie der Schnellkäfer (Elateridae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet und heimisch. Die Art erreicht eine Körperlänge von etwa 8 bis 11 Millimetern. Charakteristisch ist der Sprungapparat auf der Unterseite, der ein schnelles Entkommen vor Fressfeinden ermöglicht. Als Bewohner offener Landschaften und Gärten ist er ein typischer Vertreter der hiesigen Insektenfauna.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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