Bild folgtKI-generierte IllustrationCirsium spinosissimum subsp. spinosissimum
Auch bekannt als: Cirsium spinosissimum subsp. spinosissimum
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Alpen-Kratzdistel durch ihren gedrungenen Wuchs und die hellgelben bis weißlichen Blütenköpfe, die von sehr stacheligen Hochblättern schützend umhüllt sind. Mit einer Wuchshöhe von 0,32 m bleibt sie kompakt und ist ein echtes Charaktergesicht für Deinen Garten. Die Pflanze ist ökologisch wertvoll, da sie spezialisierten Arten wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder dem Magerrasen-Scheckenfalter (Melitaea varia) eine wichtige Nahrungsquelle bietet. Wenn Du ein Fan von alpiner Flora bist und einen eher kühlen, feuchten Platz im Garten hast, wird Dich diese wehrhafte Schönheit begeistern.
Wehrhafte Schönheit: Die 32 cm kleine Alpen-Spezialistin für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Distel eine lebenswichtige Tankstelle für hochalpine Insekten. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), Melitaea aetherie und Melitaea ornata besuchen die Blüten regelmäßig. Auch die seltene Berglandhummel (Bombus monticola) profitiert direkt vom Nektarangebot. Die leichten Samen dienen im Herbst als Nahrung für Vögel. Zudem lebt die Pflanze in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Wurzel und Pilz), was die Nährstoffaufnahme verbessert und die Bodenstruktur in Deinem Garten auf natürliche Weise stärkt.
Die Alpen-Kratzdistel ist aufgrund ihrer extremen Bestachelung als nicht kindersicher eingestuft. Die harten Dornen an Blättern und Blütenständen können leicht die Haut durchdringen. Trage bei der Gartenarbeit mit dieser Pflanze unbedingt feste Schutzhandschuhe, um Verletzungen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.322 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der die kühlen, lichtreichen Bedingungen der Hochalpen nachempfindet.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich, humos und gleichmäßig feucht sein, ohne dass Staunässe entsteht.
Wasserabzug: Sorge für eine gute Drainage (Wasserabzug), damit die Wurzeln im Winter nicht faulen.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die kompakte Höhe von genau 0,32 m.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; die abgestorbenen Stängel sind im Winter ökologisch wertvoll.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über leichte Diasporen (Samen) von 2,4 mg Gewicht meist selbst durch den Wind.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) passt hervorragend, da sie ähnliche Bodenfeuchte bevorzugt und optisch einen sanften Kontrast zur stacheligen Distel bildet.
Die Alpen-Kratzdistel (Cirsium spinosissimum subsp. spinosissimum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in den Hochgebirgen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz indigen (einheimisch) und besiedelt dort bevorzugt Lägerfluren (nährstoffreiche Plätze, an denen Vieh rastet) sowie feuchte Schutthalden. Als krautige Pflanze verholzt sie nicht und bildet markante Blätter mit einer Fläche von etwa 7779 mm² aus. Typisch für diese Unterart ist die extrem dichte Bewehrung durch Dornen, die sogar die Blütenstände fast vollständig umschließen.
2 Videos zu Alpen-Kratzdistel


7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →