Bild folgtKI-generierte IllustrationCladanthus mixtus
Auch bekannt als: Cladanthus mixtus
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
An ihren strahlend weißen Zungenblüten mit der intensiv gelben Mitte lässt sich die Gemischte Hundskamille (Cladanthus mixtus) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,19 m ist sie eine eher zierliche Bewohnerin, die sich hervorragend für sonnige, karge Gartenbereiche eignet. Da ihre Samen mit nur 0,0928 mg extrem leicht sind, nutzt sie geschickt den Wind zur Ausbreitung und besiedelt so offene Bodenstellen in deinem Naturgarten. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten vorliegen, bereichert sie als Korbblütler die ökologische Vielfalt deiner Freiflächen. Hol dir diesen filigranen Sommergast in deine Beete, wenn du trockene Ecken lebendig gestalten willst.
19 Zentimeter pure Sonnenkraft: Die ideale Pionierpflanze für karge Stellen.
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Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer Pionierleistung auf kargen Böden. Mit einem extrem geringen Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,0928 mg ist sie darauf spezialisiert, über weite Strecken durch den Wind verbreitet zu werden. Dies ermöglicht es ihr, Lücken in der Gartenvegetation schnell zu schließen und den Boden zu festigen. Die Blütezeit im Juni stellt eine wichtige zeitliche Ressource in sonnigen Lebensräumen dar. Da sie als krautige Pflanze nicht verholzt, fügt sie sich leicht in dynamische Gartenstrukturen ein. Zwar liegen aktuell keine spezifischen Bestäuberdaten vor, doch als Korbblütler trägt sie zur allgemeinen Artenvielfalt bei.
Bitte beachte, dass die Gemischte Hundskamille als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders in Gärten, in denen kleine Kinder spielen, auf einen geschützten Standort. Bei Fragen oder nach einem versehentlichen Verzehr hilft der Giftnotruf unter 0228 19 240 weiter.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.185 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze für ihre Entwicklung maximale Lichtausbeute benötigt.
Der Boden sollte mager, sandig oder kiesig sein; eine gute Drainage (Wasserabfluss) ist für das Überleben entscheidend.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling zwischen März und Mai, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Halte die Wuchshöhe von 0,19 m im Blick und pflanze sie an den Beetrand, damit sie nicht von größeren Arten verdrängt wird.
Gießen ist nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit notwendig; die Art ist an Wassermangel angepasst.
Lasse die verblühten Köpfchen im Juni stehen, damit sich die leichten Samen für das nächste Jahr aussäen können.
Eine Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze auf nährstoffarmen Standorten am besten gedeiht.
Gute Partnerin: Die Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) – sie teilt die Vorliebe für trockene Sonnenplätze und ergänzt das Bild ökologisch perfekt.
Die Gemischte Hundskamille (Cladanthus mixtus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. In unserer Region kommt sie vor allem an vollsonnigen Ruderalstandorten (vom Menschen geprägte Schutt- oder Ödflächen) vor. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze mit charakteristisch breitblättrigem Laub. Als typischer Vertreter der Korbblütler bildet sie scheinbare Einzelblüten, die in Wahrheit aus vielen winzigen Einzelblüten bestehen. Mit ihrer geringen Höhe besetzt sie erfolgreich ökologische Nischen auf flachgründigen, trockenen Böden.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →