Bild folgtKI-generierte IllustrationClarkia concinna
Auch bekannt als: Clarkia concinna
Wer die Zierliche Clarkie (Clarkia concinna) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre leuchtend rosa Blüten mit den auffällig dreigelappten Kronblättern erinnern an filigrane Schleifen oder kleine Geweihe. Diese einjährige krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) bereichert deinen Garten durch ihre ungewöhnliche Optik und bietet Bestäubern wie der Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris) eine willkommene Nektarquelle. Da sie ursprünglich aus lichten Wäldern stammt, bringt sie eine natürliche Leichtigkeit in deine Beete. Durch ihre leichten Samen verbreitet sie sich unaufdringlich im Garten, sofern du sie lässt. Du kannst mit dieser Art wunderbare Farbakzente setzen und gleichzeitig die Insektenvielfalt unterstützen.
Geweihartige Blütenpracht: Ein exotischer Nektar-Magnet für deine Wildbienen.
Obwohl die Zierliche Clarkie keine heimische Wildpflanze ist, wird sie aufgrund ihres Nektarangebots gerne von verschiedenen Insekten angeflogen. Besonders Wildbienen wie die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und verschiedene Schwebfliegen (Syrphidae) nutzen die leicht zugänglichen Blüten. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,2682 mg ist die Pflanze auf die Windausbreitung spezialisiert, was ihr ermöglicht, auch entferntere Lücken im Garten zu besiedeln. Nach der Blüte dienen die vertrockneten Stängel oft kleinen Insekten als Versteck. Die Samen können im Winter als Futter für kleinere Vögel dienen, falls sie nicht bereits vom Wind verweht wurden. So trägt die Pflanze zur ökologischen Vernetzung deines Gartens bei.
Die Zierliche Clarkie wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher bei der Standortwahl darauf, dass Kleinkinder oder Haustiere die Pflanzenteile nicht verzehren. Es ist ratsam, nach dem Hantieren mit der Pflanze die Hände zu waschen, um eventuelle Reizungen zu vermeiden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise mit mindestens 4 bis 5 Stunden direktem Sonnenlicht.
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühling (April bis Mai) direkt ins Freiland, sobald keine Dauerfröste mehr drohen.
Boden: Der Boden sollte gut durchlässig und nicht zu nährstoffreich sein; bei schwerem Boden hilft das Einmischen von Sand zur Drainage (Wasserabfluss).
Pflanzabstand: Halte etwa 20 Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen ein, damit sie sich gut verzweigen können.
Wasserbedarf: Halte die Erde gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe, da die Wurzeln empfindlich reagieren.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig, da die Pflanze einjährig ist; lass die Samenstände für die Selbstaussaat im Herbst stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen im Spätsommer selbstständig durch den Wind.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) — sie ist heimisch, bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und ergänzt die rosa Blütenform durch zartes Violettblau.
Die Zierliche Clarkie gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae) und ist eng mit den heimischen Nachtkerzen verwandt. Ursprünglich stammt sie aus dem Westen Nordamerikas, wo sie vor allem in lichten Wäldern und an Hängen vorkommt. Morphologisch (gestaltlich) fällt sie durch ihre breitblättrigen Blätter und die tief gespaltenen Blütenblätter auf, die für die Gattung Clarkia charakteristisch sind. Da sie nicht verholzt, schließt sie ihren Lebenszyklus innerhalb eines Jahres ab. Ihre Vermehrungsstrategie setzt auf Fernausbreitung durch sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Pflanze), die nur etwa 0,27 Milligramm wiegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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