Bild folgtKI-generierte IllustrationClaytonia perfoliata subsp. perfoliata
Auch bekannt als: Claytonia perfoliata subsp. perfoliata
An den markanten, tellerartig verwachsenen Blättern lässt sich das Tellerkraut (Claytonia perfoliata subsp. perfoliata) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,15 m und dient in deinem Garten als wertvoller Bodendecker, der lückige Stellen schnell schließt. Da sie eine AM-Mykorrhiza (eine Form der Wurzel-Symbiose mit Pilzen) eingeht, trägt sie aktiv zur Vitalität deines Gartenbodens bei. Als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) ist sie unkompliziert und robust im Umgang. Durch ihre flächige Blattstruktur schützt sie die Bodenfeuchtigkeit und verbessert das Mikroklima für Bodenlebewesen. Du kannst sie wunderbar nutzen, um Beete im Frühjahr ohne großen Aufwand grün zu halten.
0,15 Meter grüne Eleganz: Der perfekte Lückenfüller mit markanten Tellerblättern.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Insektenarten vor, jedoch leistet die Pflanze durch ihre Blattfläche von 500,74 mm² einen Beitrag zum Schutz des Bodenlebens. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,8718 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung über den Wind ermöglicht. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM fördert das Tellerkraut die Vernetzung des unterirdischen Ökosystems. Als lückenfüllende Art in der regionalen Flora Deutschlands verhindert sie Erosion auf offenem Boden. Sie dient als grüner Teppich, der Feuchtigkeit im Boden hält und Kleinstlebewesen Schutz bietet.
Das Tellerkraut wird laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile unbeaufsichtigt in den Mund nehmen. Im Falle eines Verzehrs oder bei Unsicherheit kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.146 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Pflanzung Standorte, die Platz für die niedrige Wuchshöhe von 0,15 m bieten.
Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst in den Boden.
Achte darauf, den Boden nicht zu stark zu verdichten, um die AM-Mykorrhiza (Wurzelsymbiose mit Pilzen) zu unterstützen.
Eine besondere Bodenvorbereitung ist aufgrund der Robustheit der Art meist nicht erforderlich.
Nutze das leichte Diasporengewicht (Samengewicht von 0,8718 mg) für eine natürliche Selbstaussaat im Garten.
Da die Pflanze nicht verholzt, benötigt sie keinen regelmäßigen Rückschnitt.
Lasse verblühte Exemplare stehen, um die Fernausbreitung der Samen durch den Wind zu ermöglichen.
Gute Partnerin: Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) — beide Arten sind heimisch, wachsen niedrig und bilden gemeinsam eine dichte, bodenschonende Decke.
Das Tellerkraut (Claytonia perfoliata subsp. perfoliata) gehört zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es als etablierter Neophyt weit verbreitet und besiedelt bevorzugt lückige Unkrautfluren (offene Bodenstellen mit Pioniervegetation). Die Pflanze ist krautig und nicht verholzt, wobei sie eine Blattfläche von 500,74 mm² ausbildet. Charakteristisch sind die breitblättrigen Stängelblätter, die eine geschlossene Scheibe bilden, aus der die kleinen Blütenstände emporwachsen.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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