Bild folgtKI-generierte IllustrationClematis alpina subsp. alpina
Auch bekannt als: Clematis alpina subsp. alpina
An ihren charakteristischen, glockenförmig herabhängenden Blüten in Violettblau lässt sich die Alpen-Waldrebe sofort erkennen. Als heimische Kletterpflanze bringt sie vertikale Struktur in schattige Gartenecken und ist eine echte Bereicherung für naturnahe Gärten. Sie wächst weniger wuchernd als andere Arten ihrer Gattung und fügt sich harmonisch in Gehölzränder ein. Durch ihren Wuchs bietet sie geschützte Rückzugsorte im dichten Blattwerk. Wenn du eine robuste Kletterkünstlerin für kühlere Lagen suchst, ist sie die perfekte Wahl für dich.
Alpine Kletterkünstlerin: 5.0 m natürliche Schönheit für schattige Plätze.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Alpen-Waldrebe als heimische Art ein wichtiger Bestandteil der regionalen Biodiversität. Da sie ursprünglich in kühlen Bergwäldern vorkommt, bietet sie in Gärten eine wertvolle Ergänzung für die vertikale Begrünung. Die Pflanze stellt mit ihrer Blattfläche von 75.0 mm² ein feingliedriges Blattwerk bereit, das wichtige Versteckmöglichkeiten für kleine Gartenbewohner schafft. In der kalten Jahreszeit sorgen die verblühten, fedrigen Samenstände für Struktur und dienen als natürliches Material im ökologischen Kreislauf. Als Kletterpflanze erschließt sie Lebensraum in der Höhe, der für viele Arten sonst nicht erreichbar wäre.
Die Alpen-Waldrebe ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Hahnenfußgewächse enthält sie Pflanzensäfte, die bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut Reizungen hervorrufen können. Achte daher beim Pflanzen oder Schneiden darauf, Handschuhe zu tragen, und halte neugierige Haustiere von den Pflanzenteilen fern.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.489 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 6: Wähle einen Standort im Halbschatten (hell, aber ohne brennende Mittagssonne).
Ellenberg Feuchte 5: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Boden: Sie ist ein Mittelzehrer (Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt) und gedeiht gut in normaler Gartenerde.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Plane ein stabiles Klettergerüst ein, da sie genau 5.0 m Höhe erreicht.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, da sie am vorjährigen Holz blüht; falls erforderlich, direkt nach der Blüte einkürzen.
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) dient als ideales natürliches Klettergerüst und teilt die gleichen Standortansprüche.
Die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In der Natur ist sie vor allem in den Gebirgslagen Mitteleuropas heimisch, wo sie in lichten Bergwäldern und an steinigen Hängen vorkommt. Sie ist ein Indigen (eine ursprünglich einheimische Art), die an kühleres Klima angepasst ist. Besonders markant sind ihre gefiederten Blätter und die vier blättrigen Blütenhüllen, die die inneren Staubblätter schützend umschließen.
2 Videos zu Alpen-Waldrebe
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →