Bild folgtKI-generierte IllustrationClematis flammula
Auch bekannt als: Brennende Waldrebe, Mandel-Waldrebe
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An ihren zierlichen, weißen Blütensternen und dem intensiven, fast betörenden Duft lässt sich die Brennende Waldrebe (Clematis flammula) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt dieser verholzende Kletterer eine wichtige Rolle als vertikaler Lebensraum, der Struktur in die Höhe bringt. Da sie zuverlässig von Juni bis August blüht, schließt sie eine wertvolle Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot. Mit einer Wuchshöhe von genau 3,91 m eignet sie sich hervorragend, um Zäune oder Pergolen lebendig zu gestalten. Wer nach einer robusten Pflanze sucht, die Wildnis und Ästhetik verbindet, wird an dieser Waldrebe viel Freude haben.
Duftendes Kletterwunder: Weiße Blütenpracht auf exakt 3,91 Metern Höhe.
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Mit ihrer Blütezeit im Hochsommer bietet die Brennende Waldrebe eine wichtige Ressource, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) haben ein Gewicht von 9,4178 mg. Dieses schwere Diasporengewicht deutet darauf hin, dass die Pflanze auf Kurzdistanz-Ausbreitung setzt, wobei auch Tiere eine Rolle bei der Verteilung der Samen spielen können. Durch ihren dichten, kletternden Wuchs schafft sie zudem wertvolle Versteckmöglichkeiten für Vögel und Kleinsäuger in der vertikalen Ebene des Gartens. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten hier nicht vorliegen, ist sie als spätes Nahrungsangebot für die Insektenwelt in Siedlungsräumen von Bedeutung.
Bitte beachte, dass die Brennende Waldrebe als nicht kindersicher eingestuft ist. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält sie hautreizende Stoffe und sollte nicht verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.915 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht und den Duft entwickeln kann.
Der Boden sollte durchlässig und reich an Humus (zersetztes organisches Material) sein.
Pflanze sie im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch offen und frostfrei ist.
Achte auf eine Kletterhilfe, die eine Höhe von 3,91 m unterstützt.
Vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Boden), da die Wurzeln empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren.
Ein kräftiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen dichten Austrieb von unten heraus.
Schütze den Fuß der Pflanze durch eine Mulchschicht oder Unterpflanzung vor direkter Austrocknung.
Gute Partnerin: Die Wollige Schneeball (Viburnum lantana) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ähnliche Standorte am sonnigen Gehölzrand bevorzugt und zusätzliche ökologische Nischen bietet.
Die Brennende Waldrebe gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In unserer Region ist sie als wärmeliebende Art bekannt, die ursprünglich in mediterranen Gebüschen und an sonnigen Waldrändern zu Hause ist. Als breitblättrige Kletterpflanze nutzt sie ihre Blattstiele, um sich an Unterlagen emporzuarbeiten. Besonders auffällig sind ihre Früchte mit den federartig behaarten Griffeln, die nach der Blüte erscheinen. Mit ihrem verholzenden Wuchs ist sie eine dauerhafte Gartenbewohnerin, die über Jahre hinweg an Substanz gewinnt.
2 Videos zu Brennende Waldrebe


•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →