Bild folgtKI-generierte IllustrationClematis heracleifolia
Auch bekannt als: Clematis heracleifolia
Wer die Hyazinthen-Waldrebe (Clematis heracleifolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren büschelartigen, blau-violetten Blüten und dem ungewöhnlich kompakten Wuchs bricht sie mit der klassischen Vorstellung einer Kletterpflanze. Als Strauch (eine verholzende Pflanze) bringt sie wertvolle Struktur in deine Beete, ohne mühsam an Rankgittern hochgeführt werden zu müssen. Da sie im Gegensatz zu ihren kletternden Verwandten aufrecht steht, füllt sie Lücken im Staudenbeet perfekt aus und bietet Kleintieren geschützte Rückzugsorte. Mit dieser Wahl setzt du auf eine robuste Art, die deinen Garten durch ihre späte Blütezeit ökologisch bereichert. Du wirst schnell merken, wie pflegeleicht und dankbar diese Besonderheit ist.
Kompakte Blütenpracht: Diese strauchige Waldrebe glänzt mit exakt 0,89 m Wuchshöhe.
Als verholzter Strauch bietet diese Art einen stabilen Strukturraum in deinem Garten-Ökosystem. Die breitblättrigen Blätter dienen als wertvolle Versteckmöglichkeit für bodennah lebende Tiere und schützen den Boden vor direkter Sonneneinstrahlung. Mit ihrer präzisen Wuchshöhe von 0,89 m besetzt sie eine ökologische Nische zwischen niedrigen Bodendeckern und hohen Gehölzen. Durch ihre Blütezeit in den späteren Sommermonaten stellt sie eine wichtige Ressource dar, wenn das Angebot vieler Frühblüher bereits erschöpft ist. Wenn du die verholzten Triebe über den Winter stehen lässt, bietest du nützlichen Insekten einen sicheren Ort für die kalte Jahreszeit.
Die Hyazinthen-Waldrebe ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält sie Stoffe, die bei Kontakt oder Verzehr Reizungen verursachen können. Trage bei Rückschnittarbeiten sicherheitshalber Gartenhandschuhe. Im Falle eines versehentlichen Verschluckens kontaktiere umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.894 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Achte auf einen humosen, gut durchlässigen Boden, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Waldrebe idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte beim Einpflanzen ausreichend Abstand zu Nachbarpflanzen ein, da sie buschig in die Breite geht.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht im Garten exakt eine Höhe von 0,89 m.
Führe im späten Winter einen Rückschnitt auf etwa 20 Zentimeter durch, um einen kräftigen Neuaustrieb zu fördern.
Gieße bei langanhaltender Trockenheit direkt an die Basis der Pflanze.
Gute Partnerin: Der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) – er ist eine heimische Art, die ähnliche Lichtverhältnisse schätzt und den Fuß der Waldrebe wunderbar beschattet.
Die Hyazinthen-Waldrebe gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ordnet sich in die Gattung Clematis ein. Im Gegensatz zu den meisten Waldreben wächst sie nicht kletternd, sondern als aufrechter Strauch mit deutlich verholzten Trieben. Ihre Blätter sind breitblättrig (flächig ausgeprägt) und bilden einen dichten, grünen Busch. Ursprünglich stammt sie aus Waldrändern und Gebüschen, was sie im Garten zu einer idealen Pflanze für Gehölzränder macht. Ihre morphologische Besonderheit ist der stabile, nicht schlingende Wuchs, der sie deutlich von der heimischen Gewöhnlichen Waldrebe (Clematis vitalba) unterscheidet.
2 Videos zu Clematis heracleifolia
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →